WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Freitag mit kräftigen Kursverlusten geschlossen. Der heimische Leitindex ATX
Trump hatte zuletzt 25 Prozent Zölle auf alle Autoimporte angekündigt. Die Zölle sollen am 2. April in Kraft treten. "Die Unsicherheit und Nervosität dürften angesichts der erratischen und unberechenbaren Handelspolitik von Trump erhöht bleiben", schreiben die Experten der Helaba.
In den USA wurden am Nachmittag wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im März angesichts wachsender Inflationssorgen noch stärker als zunächst ermittelt eingetrübt. Die US-Konsumausgaben stiegen im Februar um 0,4 Prozent zum Vormonat, erwartet worden waren 0,5 Prozent. Der private Konsum gilt als Triebfeder der US-Wirtschaft, die sich zuletzt ein wenig abgekühlt hat.
Der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben, eine Kennzahl zur Preisentwicklung, stieg im Februar um 2,5 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat. Dies war so erwartet worden. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, stieg von 2,7 Prozent im Vormonat auf 2,8 Prozent. Volkswirte hatten mit 2,7 Prozent gerechnet. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet.
Auch in der Eurozone waren am Vormittag Daten veröffentlicht worden. Dort hat sich die Wirtschaftsstimmung im März eingetrübt. Zudem wurde bekannt, dass die Inflation in Frankreich dank rückläufiger Energiepreise mit 0,9 Prozent weiter vergleichsweise schwach bleibt. In Spanien hat der Inflationsdruck im März stärker als erwartet nachgelassen, die Inflation sank von 2,9 Prozent im Februar auf 2,2 Prozent.
In Wien blieb es von Meldungsseite vor dem Wochenende sehr ruhig. Von Analystenseiten kamen Impulse zur Post. Die Erste Group
Die Analysten von Deutsche Bank
Mit Blick auf die Branchen waren Bankaktien europaweit unter Abgabedruck. Die im ATX schwer gewichteten Titel von Bawag
Schwächste Titel im prime market waren UBM, die um 6,1 Prozent nachgaben. AT&S rutschten ebenfalls 6,1 Prozent nach unten. Bei Porr ging es um 4,4 Prozent abwärts./kat/ste/APA/stk
Quelle: dpa-Afx