SEOUL (dpa-AFX) - Das südkoreanische Stahlunternehmen POSCO
Nach dem Militärputsch in Myanmar Anfang Februar geriet Posco C&C in Südkorea wegen seiner Geschäfte in dem südostasiatischen Land unter Druck. Dem südkoreanischen Rundfunksender KBS zufolge gab es den Vorwurf, das Unternehmen versorge durch das Gemeinschaftsunternehmen die Militärjunta indirekt mit Geld. Zuletzt hatten die Regierungen der USA und Großbritanniens Mehl auf ihre Sanktionslisten gesetzt.
Der Sprecher von Posco C&C betonte, dass das Unternehmen in Myanmar weiter präsent sein wolle. Es hoffe, "zur Verbesserung der Lebensverhältnisse und der Wirtschaft in Myanmar" beitragen zu können. An Posco C&C ist der südkoreanische Stahlkonzern Posco mit 57 Prozent beteiligt./dg/DP/jha
Quelle: dpa-Afx