Ein satter operativer Gewinn von 4,5 Mrd. Euro im ersten Quartal überraschte selbst im Vorfeld positiv gestimmte Analysten. Anleger freuen sich über die Rekord-Dividende von 17,10 Euro je Aktie. Fällt jetzt die 400-Euro-Marke?

Es läuft so richtig rund bei der Allianz. Mit einem Plus von 6,6 % auf 4,52 Mrd. Euro vermeldete der Konzern für Q1 2026 einen starken operativen Gewinn und stellte damit einen neuen Quartalsrekord auf. Der Ausblick für das gesamte Jahr wurde bestätigt. Rund 17,4 Mrd. Euro - plus/minus eine Milliarde Euro - soll der operative Gewinn 2026 betragen. Wesentlichen Anteil an dieser Performance hatte die Sparte Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 6,8 %. Aber auch die Vermögensverwaltung Pimco sowie Allianz Global. Hier konnte mit verwalteten Kundengeldern in Höhe von 45,2 Mrd. ein Rekordwert für ein erstes Quartal ausgewiesen werden.

Neben der bereits ausgeschütteten Rekorddividende von 17,10 Euro je Aktie sollte das Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 2,5 Mrd. Euro die Anleger erfreuen und als weiterer Kurstreiber dienen. Fundamental sind die Daten positiv, was sagt die Charttechnik zum weiteren Ausblick?

Allianz (WKN: 840400)

500 Euro im Visier

Ein absolut aussichtsreicher Chart. Technische Analysten streiten sich höchstens darüber, ob die seit Jahresbeginn entstandene Konstellation eine Cup & Handle Struktur oder eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation darstellt. Dem Anleger kann es egal sein. Beide Formationen sind absolut bullisch. Die 50-Tage-Linie hat nach einmonatigem Zaudern endlich die 150-Tage-Linie von unten nach oben gekreuzt. Beide Linien liegen über der 200-Tage-Linie und unter dem Kurs. Eine klassische Ausgangsposition für eine zünftige Rallye. Im Bereich von 366 Euro hat sich eine tragfähige Unterstützung ausgebildet, derivateaffine Anleger legen ihren Stopp leicht unterhalb dieser Marke ab. Nach oben hin wurde bereits dreimal seit Jahresbeginn an die 400-Euro-Marke angeklopft, im vierten Anlauf sollte der Durchbruch gelingen. Kursziel: 500 Euro.

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.