Ölpreisverfall setzt BP und Total zu - Einbußen geringer als befürchtet - Aktienkurse steigen
· Börse Online Redaktion
Die Branche leidet darunter, dass sich der Ölpreis innerhalb eines Jahres fast halbiert hat. Die Unternehmen reagierten mit dem Abbau Tausender Stellen und der Kürzung von Investitionen. Dahinter steckt eine Überproduktion bei zugleich geringerer Nachfrage im Zuge einer schwächelnden Konjunktur in vielen teilen der Welt. Beschleunigt wird dies vom Boom der umstrittenen Fracking-Technik in den USA, bei der Öl und Gas aus Schiefergestein gewonnen wird.
Dies führte dazu, dass der Gewinn bei BP im ersten Quartal binnen Jahresfrist um 20 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar einbrach, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Dies war aber 15 Prozent mehr als im Vorquartal und rund doppelt soviel wie Experten erwartet hatten. Der Gewinn in der Ölförderung fiel zwar auf 600 Millionen Dollar von 4,4 Milliarden vor einem Jahr. Dank einer Verdopplung des Gewinns in der Raffinerie-Sparte konnte dies BP aber besser wegstrecken.
Bei Total fiel der Überschuss um 22 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Hier belasteten auch Abschreibungen auf die Geschäfte in den Krisenstaaten Jemen und Libyen. Der Umsatz sank um 30 Prozent auf 42,3 Milliarden Dollar. Dagegen konnte Europas größter Raffinerie-Konzern den Gewinn aus der Verarbeitung von Rohöl zu Treib- und Schmierstoffen oder zu Produkten für die Chemie-Industrie verdreifachen.
Auch die Produktion von Öl und Gas steigerte Total dank neuer Projekte vor Nigeria, Norwegen und in der Nordsee vor Großbritannien mit einem Plus von zehn Prozent deutlich. BP legte hier ebenfalls zu. Experten sehen beide Konzerne deswegen auch gut gerüstet für den Fall, dass der Ölpreis wieder steigt. Auch die Anleger zeigten sich zufrieden: Die BP-Aktie stieg um 1,4 Prozent, das Total-Papier gewann 1,7 Prozent.
Reuters
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