Uniper-Aktie: E.On-Kraftwerkstochter will bei Beschäftigten sparen
· Börse Online Redaktion
Von Uniper gab es dazu unter Hinweis auf die laufenden Verhandlungen keine Bestätigung. "Einen tarifpolitischen Kahlschlag wird es mit uns nicht geben", sagte ein Sprecher der Gewerkschaft IG BCE. Auch er ging nicht auf Details ein.
Die E.On-Kraftwerkstochter hatte 2016 das Sparprogramm "Voyager" angekündigt, mit dem die Kosten bis Ende 2018 um 400 Millionen Euro jährlich verringert werden sollen. Dabei werde ein großer Teil der Einsparungen aber bei Sachkosten, etwa dem Einkauf oder der EDV umgesetzt, teilte Uniper mit.
Laut "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ, Dienstag) hat das Unternehmen unter anderem die Streichung des Weihnachtsgeldes, der Sonn- und Feiertagszuschläge und der Erfolgsbeteiligung verlangt. Außerdem sollen Vergünstigungen der Mitarbeiter beim eigenen Stromkauf wegfallen und alle Tarifbeschäftigten soweit möglich um eine Gehaltsstufe heruntergruppiert werden. Alles zusammen addiere sich auf 25 bis 30 Prozent Senkung der Personalkosten. Die "Rheinische Post" (Dienstag) berichtet von 500 Stellen, die gestrichen werden sollen.
Konzern-Chef Klaus Schäfer hatte im vergangenen November bereits angekündigt, dass jede vierte Führungsposition in der Uniper-Verwaltung wegfallen soll. Uniper hat am Konzernsitz in Düsseldorf 1600 Mitarbeiter.
dpa-AFX
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