Weiß der Chart mehr als wir? Fakt ist: Immer wieder laufen Kurse fundamentalen Nachrichten voraus. Acht Aktien, bei denen genau dieses Phänomen jetzt zum Einstieg lockt.
Sie gehört wahrscheinlich zu den am leidenschaftlichsten diskutierten Fragen an der Börse: Kann ein Kurs etwas „wissen“, bevor es die Öffentlichkeit erfährt? Die technische Analyse behauptet genau das. Und tatsächlich ist es immer wieder so, dass Aktien bereits Bewegungen zeigen, ohne dass es Unternehmensnachrichten oder andere offensichtliche Katalysatoren gibt, die sie erklären würden.
Ein aktuelles Beispiel ist die BASF-Aktie: Nach durchwachsenen Zahlen im Oktober 2025 mit rückläufigem Gewinn sprach fundamental wenig für steigende Kurse. Doch Anfang Januar lieferte der Chart ein klares Signal – ein sogenanntes Golden Cross bei rund 45 Euro.
In der Folge zog die Aktie deutlich an und erreichte zuletzt etwa 55 Euro, ein Plus von rund 20 Prozent – noch bevor neue Zahlen vorlagen. Der entscheidende fundamentale Treiber, die Reform des europäischen Emissionshandels durch die Europäische Kommission, wurde erst Wochen später öffentlich diskutiert.
Solche vorweggenommenen Kursbewegungen sind meist kein Zufall: Institutionelle Investoren erkennen Trends früher und hinterlassen beim Einstieg typische Spuren im Chart – von steigenden Volumina bis hin zu Signalen wie Golden Cross, bullishen Divergenzen oder verbesserten Indikatoren wie RSI und MACD.
Doch kein Signal ist unfehlbar – Fehlsignale gehören dazu. Den Unterschied macht erst die Kombination aus technischer Analyse und überzeugenden Fundamentaldaten. Welche acht Aktien aktuell in beiden Disziplinen überzeugen, zeigt die Titelstory der aktuellen Ausgabe von BÖRSE ONLINE.
Weitere Themen im Heft
Die grüne Wende
Während der Markt den radikalen Umbau zum grünen Wasserstoffpionier noch mit Abschlägen quittiert, bietet ein Unternehmen industrielle Substanz und technologischen Vorsprung (S. 26)
Streitfall Delivery Hero
Massiv unterschätzt oder weiter auf Talfahrt? Trotz starkem Geschäft und guter Zahlen bleibt der Kurs unter Druck – kurzfristig ohne klare Trendwende. Die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente hinter der Aktie. (S. 38)
Ein historisches Abkommen
Ein Absatzmarkt von 770 Millionen Menschen entsteht mit dem Handelsdeal, durch den Zölle und Beschränkungen für viele Bereiche nach und nach wegfallen. Das sind die Profiteure (S. 44)
Überschaubares Risiko, aber rentabel
Erscheint das Aufwärtspotenzial begrenzt, spielen diese Papiere ihre Stärke aus. Trotz dickem Puffer sind bis Jahresende zweistellige Renditen möglich (S. 50)
Lange Laufzeit, starke Rendite
Renditen von mehr als vier Prozent bei gleichzeitiger Topbonität sind selten. Eine Anleihe dieses Ölkonzerns macht da eine rühmliche Ausnahme (S. 102)
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