In diesem ETF landen Anleihen von Unternehmen, die einst als solide Schuldner galten und dann abgestürzt sind. Genau darin liegt für risikofreudige Anleger die Chance auf attraktive Renditen.
Wenn Ratingagenturen hart durchgreifen, verkaufen konservative Investoren oft reflexartig. Doch genau dann beginnt für mutigere Anleger die eigentliche Chance: Ein spezieller ETF bündelt Anleihen von Unternehmen, die einst Investment-Grade waren und später zu sogenannten „gefallenen Engeln“ wurden.
Mit dabei sind aktuell auch die Bonds von Petróleos Mexicanos und Nissan Motor — zwei prominente Namen mit ganz unterschiedlicher Geschichte, aber einem gemeinsamen Problem: Die Bonität ist unter Druck. Bei Pemex lasten eine enorme Verschuldung, sinkende Ölproduktion und zu geringe Investitionen auf der Bilanz. Nissan wiederum kämpft mit einer schweren Absatzkrise und hat bereits mehrere Herabstufungen hinter sich.
Genau solche Konstellationen machen den Fonds interessant. Denn nach einem Downgrade geraten die Anleihekurse häufig unter Druck, obwohl viele Unternehmen alles daransetzen, ihre Lage zu stabilisieren. Gelingt die Wende, profitieren Anleger doppelt: von steigenden Kursen und attraktiven laufenden Erträgen. Im Schnitt liegt die Rendite bis zur Fälligkeit im ETF bei über sechs Prozent.
Das Ergebnis ist ein Investment mit klarer Story: mehr Risiko als klassische Rentenfonds, aber auch deutlich mehr Renditepotenzial. Welcher ETF sich hinter dieser Strategie verbirgt, verrät die neue Ausgabe von Euro am Sonntag.
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