Der Iran-Konflikt hat neue Unsicherheit in den Luftfahrtsektor gebracht. Doch die Sorgen wirken überzogen. Für mutige Anleger bietet sich hier jetzt bei einem etablierten Branchenplayer eine attraktive Einstiegschance für einen Call.
Die jüngste Kursschwäche bei dem Luftfahrtzulieferer hat einen klaren Auslöser: Seit dem Iran-Konflikt wächst am Markt die Sorge, dass der Luftverkehr an Schwung verlieren könnte. Knapperes oder teureres Kerosin würde Airlines zwingen, Strecken zu kürzen, Flotten vorsichtiger einzusetzen und Investitionen zu prüfen. Das hätte Folgen für das Wartungsgeschäft. Für den Konzern ist dieser Bereich ein zentraler Ertragsanker – entsprechend korrigierte der Titel zuletzt deutlich.
Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Schon in früheren Phasen haben Zweifel an der Stabilität des Luftfahrtmarkts Bewertungsdruck ausgelöst, ohne den Trend zu brechen. Auch diesmal könnte der Markt die Risiken zu stark einpreisen. Denn der Engpass bei neuen Flugzeugen bleibt bestehen: Die Hersteller können die Nachfrage nicht bedienen, Airlines müssen vorhandene Flotten länger auslasten. Das heißt, dass das Wartungsgeschäft hoch bleiben sollte, sich eventuell entgegen den Befürchtungen sogar beschleunigt. Hinzu kommt der Verteidigungsbereich. Die Programme sind erst angelaufen, ihre Bedeutung dürfte in den kommenden Jahren zunehmen.
Im ersten Quartal startete das Unternehmen mit Rückenwind bei Umsatz und Ergebnis ins Jahr. Mit guten Zahlen im Gepäck und ungetrübtem Langfristpotenzial im Tank ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich die Aktie bei einer Normalisierung am Golf stark erholt. Bis zum harten charttechnischen Widerstand sind gut 28 Prozent Luft. Risikobereite Anleger können die mögliche Aufholjagd mit einem Hebelprodukt begleiten. Ein exklusiv ausgewähltes Derivat auf den Titel finden Sie in der aktuellen Ausgabe von €uro am Sonntag (Seite 36).
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