BELLEVUE (dpa-AFX) - Der US-Telekommunikationskonzern T-Mobile US hat im ersten Quartal mehr neue Kunden hinzugewonnen als erwartet. Zu Jahresbeginn ist die Zahl der Vertragskundenkonten - die neben Mobilfunkverträgen auch weitere Telefon-Anschlüsse und Festnetzinternet beinhalten können - im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 217.000 gestiegen. Das teilte der zur Deutschen Telekom gehörende US-Mobilfunkkonzern am Dienstagabend nach US-Börsenschluss in Bellevue mit. Analysten hatten im Schnitt mit deutlich weniger gerechnet. Für das laufende Jahr zeigt sich der Konzern nun optimistischer.

So erwartet das Management um Konzernchef Srini Gopalan nun 950.000 bis 1,05 Millionen neue Vertragskundenkonten, nach zuvor 900.000 bis 1 Million. Auch die Ziele für den Netto-Zahlungsmittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit, den bereinigten freien Zahlungsmittelfluss sowie der um Sondereffekte und Leasingumsätze bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Core Ebitda) wurden angehoben.

Der Umsatz stieg im Quartal um elf Prozent auf 23,1 Milliarden Dollar. Der Serviceumsatz verbesserte sich dabei ebenfalls um elf Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar. Beim bereinigten operativen Ergebnis (Core Ebitda) verzeichnete das US-Unternehmen einen Anstieg um zwölf Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar. Unter dem Strich sank der Gewinn von rund drei Milliarden Dollar im Vorjahr auf 2,5 Milliarden. Als Grund führte das Unternehmen angefallene Kosten für Zukäufe an.

Anleger zeigten sich erfreut. Im nachbörslichen US-Handel legten T-Mobile-US-Aktien in einer ersten Reaktion um ein Prozent zu./err/he

Quelle: dpa-Afx