10 Dinge, die Sie heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
Foto: Börsenmedien AG
DAX-INDIKATION: Lang & Schwarz 11.853,00
An der WALL STREET haben die Anleger am Montag nach der Rally in der vergangenen Woche Gewinne mitgenommen. Sorgen bereite den Investoren weiterhin der starke Dollar, sagten Börsianer. Sie fürchteten, dass die Aufwertung des Greenback das Geschäft exportorientierter US-Konzerne belastet.
Dow Jones 18.116,04 minus 0,1 Prozent
Nasdaq 5.010,97 minus 0,3 Prozent
S&P 500 2.104,42 minus 0,2 Prozent
DEUTSCHLAND und GRIECHENLAND wollen ungeachtet der jüngsten Differenzen über den richtigen Kurs in der Eurozone künftig wieder enger zusammenarbeiten. Bundeskanzlerin Merkel und Griechenlands Ministerpräsident Tsipras sagten nach einem Treffen am Montagabend in Berlin, sie wollten gemeinsam an einer Überwindung der Schwierigkeiten in dem Euroland arbeiten. Dazu solle neues Vertrauen aufgebaut werden, betonten beide angesichts der aufgeheizten Beziehungen. Tsipras nahm Merkel und die Bundesregierung gegen NS-Vergleiche in Deutschland und Griechenland in Schutz.
BANKEN: Bafin-Präsident Hufeld hat die deutschen Banken in der Niedrigzinsphase zu einem schärferen Sparkurs aufgefordert. "Es gibt in der Tat noch eine Menge Hausaufgaben, die die Finanzindustrie erledigen kann und muss, zum Beispiel Kostensenkungen", sagte er dem "Handelsblatt".
COMMERZBANK muss laut "FAZ" einer Krefelder Stiftung den durch die Anlage in einen Immobilienfonds entstandenen Schaden von etwa 250.000 Euro ersetzen. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt betreffe viele Stiftungen.
FUCHS PETROLUB: Bilanz-PK
LPKF: Zahlen 2014. Analysten prognostizieren für den Überschuss 9,25 Mio Euro, für das Ebit 14,8 Mio Euro, für den Umsatz 123 Mio Euro
EVOTEC: Geschäftsbericht 2014
BIOTEST: Bilanz-PK
DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG: HV
Reuters
Buchtipp: Kapitalismus und Marktwirtschaft
In diesem bahnbrechenden Buch bietet Jonathan McMillan eine neue Perspektive auf unser Wirtschaftssystem. Er zeigt, dass Kapitalismus und Marktwirtschaft nicht das Gleiche sind, und deckt dabei einen grundlegenden Fehler in unserer Finanzarchitektur auf. Das hat handfeste Konsequenzen – gerade für Europa.
McMillan stellt die Probleme der Eurozone in einen größeren historischen Zusammenhang und entwickelt einen radikalen, aber durchdachten Reformvorschlag. Dabei wird klar: Wer eine freie und demokratische Gesellschaft im 21. Jahrhundert bewahren will, kommt an einer neuen Wirtschaftsordnung nicht vorbei.
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Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-86470-943-2
Preis: 24,90 €