Die Aktien von BASF sacken am Donnerstag nach Vorlage der Quartalszahlen deutlich ab. Doch neben dem Zahlenwerk gibt es eine größere Enttäuschung. Das müssen Anleger jetzt wissen.

Am Donnerstag hat der DAX-Konzern BASF seine Quartalszahlen präsentiert. Dabei gab es Licht und Schatten.

BASF sackt nach Zahlen ab

So hat der Chemiekonzern auch im ersten Quartal den Wettbewerbsdruck zu spüren bekommen. Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende März im Jahresvergleich um drei Prozent auf 16 Milliarden Euro. Zwar stiegen die verkauften Mengen leicht. Doch niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte, vor allem aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi, belasteten.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen ging um knapp sechs Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zurück. "Ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100 Millionen Euro hätte das Ebitda vor Sondereinflüssen das Niveau des Vorjahresquartals erreicht", sagte Finanzvorstand Dirk Elvermann laut Mitteilung.

Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um knapp 15 Prozent auf 927 Millionen Euro. Dies hängt mit Dividendenzahlungen von der Beteiligung von Wintershall Dea zusammen. Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund des geplanten Verkaufs der Fahrzeug- und Reparaturlacke an den Investor Carlyle angepasst. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Vorstand um Unternehmenschef Markus Kamieth.

Das ist eine große Enttäuschung für die BASF-Aktie

Doch während die Ergebnisse sowohl positive als auch negative Nachrichten enthielten, stürzten die Aktien am Donnerstag um 4 Prozent ab, was eine herbe Enttäuschung für Aktionäre ist. Denn damit ist zum vierten Mal der Anlauf auf das Widerstandsniveau bei 55 Euro gescheitert.

Für die BASF-Aktie könnte es aus charttechnischer Sicht nun wieder an die Unterseite der seit Jahren andauernden Seitwärtsbewegung gehen.

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BASF (WKN: BASF11)

Enthält Material von dpa-AFX

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Warum fällt die Aktie von BASF?

Die Aktie von BASF fällt am Donnerstag aufgrund von schwächer als erwarteten Quartalszahlen.

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