Deutsche Bank-Aktie: Chef Sewing - Kein Nein zu Zusammengehen mit Commerzbank
· Börse Online Redaktion
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Wenn man damit vorangekommen sei, könne man auch über andere Dinge reden. Sewing vermied es allerdings, konkret von einem Zusammengehen mit der Commerzbank zu sprechen.
Der Deutsche Bank-Chef sprach davon, dass in dem Institut in den letzten Jahren viel aufgeräumt worden sei. "Wir haben von der Stabilität her wahrscheinlich die besten Werte, die wir je gehabt haben." Die Bank müsse aber jetzt vor allem an der Profitabilität arbeiten. "Solange diese Profitabilität nicht da ist, werden wir auch in der Marktbewertung nicht höher kommen", sagte er. "Die muss über die nächsten 18 Monate kommen." Wenn das geschehen sei, könne man auch über andere Dinge sprechen. Die Deutsche Bank wolle zudem ein globales Institut bleiben.
Seit Wochen wird an den Finanzmärkten darüber spekuliert, ob die Deutsche Bank nicht früher oder später mit der Commerzbank zusammengehen wird, um einen nationalen Champion in der deutschen Bankenbranche zu schaffen. Auftrieb hatten solche Überlegungen auch durch Äußerungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz erhalten. Der hatte beklagt, dass es Deutschland und Europa weithin an international wettbewerbsfähigen Banken fehle, die mit den großen US-Banken Schritt halten können.
In Koalitionskreisen hatte es geheißen, im Finanzministerium werde momentan erwogen, ob nicht ein Zusammengehen der beiden größten Instituts Deutschlands letztlich sinnvoll sein könnte. Diese Überlegungen seien aber noch sehr allgemein. Eine klare, eindeutige Haltung dazu gebe es in der Bundesregierung noch nicht. Im Kanzleramt waren solche Ideen zu einem "nationalen Champion" im Bankengewerbe in der Vergangenheit eher auf Skepsis getroffen. Als ein Argument von Kritikern wird ins Feld geführt, dass ein Zusammengehen von Deutscher Bank und Commerzbank viele Stellen kosten könnte.
rtr
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