In der Ruhe liegt die Kraft. Es müssen nicht immer die absoluten Highflyer sein. Gerade in Zeiten wie diesen profitiert ein Depot von dividendenstarken und schwankungsarmen Werten. Für Anleger bedeutet das: auf Solidität setzen und mit stabilen Titeln das Portfolio festigen – ohne dabei auf Performance zu verzichten.

Wenn Märkte nervös werden, zeigt sich, wie dünn die Nerven der Anleger und ihrer Depots gestrickt sind. Der Rücksetzer der vergangenen Wochen trifft ausgerechnet jene Segmente, die noch vor Kurzem als alternativlos galten: Wachstum, Software, Krypto. Der S&P Software & Services Index liegt in der Dreimonatsbetrachtung 23 Prozent im Minus, einzelne Titel stehen noch viel schlechter da, und selbst Dickschiffe wie SAP haben im letzten Vierteljahr fast 19 Prozent eingebüßt. Bitcoin notiert in US-Dollar rund 26 Prozent tiefer.

Auch die viel beachteten „Magnificent Seven“ liefern gerade eher Magnitude als Magie. Alphabet schaffte auf Sicht der letzten drei Monate ein Plus von vier Prozent, Amazon minus 16 Prozent, Apple minus 6,5 Prozent, Meta Platforms minus
20 Prozent, Microsoft minus 22 Prozent, Nvidia minus 4,5 Prozent, Tesla minus 0,4 Prozent. Damit laufen sechs der sieben aktuell nicht so Glorreichen schlechter als der marktbreite S&P 500 mit plus 2,3 Prozent. 

Gerade in solchen Phasen lohnt sich ein Perspektivwechsel. Nicht jede Aktie muss eine Kursrakete sein, um ein Depot voranzubringen. Stabilitätswerte sind die stillen Leistungsträger im Portfolio: Unternehmen mit berechenbaren Geschäftsmodellen, begrenzten Schwankungen und verlässlichen Dividenden, die Aktionäre am Erfolg beteiligen. Entscheidend bei der Auswahl sind eine geringe Volatilität, attraktive Ausschüttungen sowie ein über Jahre hinweg solides und stetiges Kurswachstum.

Das klingt unspektakulär, ist aber oft genau das, was es in turbulenten Zeiten braucht, um als Anleger ruhig schlafen zu können.

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