Dürr-Aktie: Autozulieferer kappt Umsatzprognose wegen Wartezeit bei Großaufträgen
· Börse Online Redaktion
Ins kommende Jahr startet Dürr mit einem Auftragsbestand von 2,4 Milliarden Euro. So bauen die Schwaben für die Produktion des neuen VW-Transporters Crafter in Polen eine Lackieranlage für mehr als 100 Millionen Euro. Die Autokonjunktur sorgte vor allem in Europa, Nordamerika und China für eine rege Nachfrage. So stieg der Auftragseingang bei dem Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 657 Millionen Euro und damit stärker als von Analysten erwartet. In Russland und Brasilien gingen die Bestellungen dagegen zurück. Von Juli bis September stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 17 Prozent auf gut 60 Millionen Euro, der Umsatz des MDax-Konzerns lag mit 581 Millionen Euro 5,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Reuters
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