Der Deutsche Aktienindex hat am Montag, angetrieben von zwei Dauer-Favoriten aus dem Jahr 2025, gleich zweimal ein neues Allzeithoch markiert. Erstmals notiert der DAX damit über der Marke von 24.800 Punkten.
Update Montag, 16:54 Uhr: Das Börsenjahr 2026 beginnt an der deutschen Börse mit einem Paukenschlag: Nachdem der DAX am Vormittag bereits innerhalb der ersten Handelsstunde auf 24.825,41 Punkte gestiegen war und damit ein neues Allzeithoch markierte, legte der Index nach einer kleinen Verschnaufpause am Nachmittag sogar noch deutlicher zu. Um 16:54 Uhr steht der Dax bei 24.844 Punkten, 304 Punkte höher als am Freitag. Der bisherige Rekord war im Oktober 2025 erreicht worden als der Leitindex am 9. Oktober einen Wert von 24.698 Zählern erreichte.
Die heutigen Gewinner
Damit steht der Dax am zweiten Handelstag des Jahres mehr als 1,2 Prozent im Plus. Die Gewinnerliste zeigt, dass die Investoren offenbar im neuen Jahr zunächst einmal auf die Gewinner des Vorjahres setzen: An der Spitze stehen um 16:55 Uhr die Aktien von Rheinmetall mit einem Kursplus von 8,5 Prozent, gefolgt von Infineon mit plus 4,5 Prozent und Siemens Energy mit plus 4,2 Prozent.
Die heutigen Dax-Verlierer
Allerdings gibt es auch Verlierer: Die Volkswagen-Vorzüge geben drei Prozent ab, Mercedes-Aktien verlieren 2,5 Prozent und BASF 2,46 Prozent.
Kurssprünge auch im MDAX
Im Windschatten des DAX steigt auch der MDAX um 0,96 Prozent. Mit 31.277 Punkten ist er allerdings noch deutlich von seinem Allzeithoch aus dem Jahr 2021 entfernt, als der MDAX bei 36.236 Punkten notierte.
Auch dort liegen Rüstungstitel vorn: Renk gewinnt 7,8 Prozent, Hensoldt 6,7 Prozent. Dahinter folgt Aixtron, das nach der Ankündigung einer neuen Produktionslinie in Deutschland 3,7 Prozent zulegt. Am Indexende geben im MDAX Delivery Hero sechs Prozent ab, Wacker Chemie verlieren 2,4 Prozent und Lanxess knapp 1,8 Prozent.
Wichtige Börsenregel im Fokus
Das Erreichen des Allzeithochs ist auch ein wichtiges Signal für gleich mehrere Anlagestrategien. So gibt es statistische Hinweise darauf, dass die ersten fünf Handelstage des Jahres den Trend für das Jahr festlegen - mindestens für das erste Halbjahr. Eine davon abgeleitete Regel, die "Drei-Daumen-Regel", finden Sie hier.
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