Siemens und Nvidia wollen epochale Chancen von KI gemeinsam nutzen. Weitere deutsche Konzerne kooperieren mit Big Tech.

Nicht weniger als „eine Kraft, die das nächste Jahrhundert neu gestalten wird“ soll künstliche Intelligenz (KI) nach den Vorstellungen von Siemens und Nvidia werden. Um diese industrielle Revolution voranzutreiben, erweitern der Industriekonzern und der Chipentwickler ihre Partnerschaft und wollen KI zum Betriebssystem der Industrie machen. Der gemeinsame Auftritt von Siemens-­Lenker Roland Busch und Nvidia-­Chef Jensen Huang auf der Bühne der Technologiemesse CES in Las Vegas brachte den großen Plänen der Tech-Schwergewichte entsprechende Aufmerksamkeit.

Derweil tun sich auch andere deutsche Konzerne mit großen Namen der Tech-Welt zusammen, um bei aussichtsreichen Themenfeldern wie Robotik oder Mobilität der Zukunft, vor allem aber natürlich KI, gut aufgestellt zu sein. So arbeitet nicht nur Siemens mit Nvidia zusammen, auch andere – teils überraschende – Mitglieder aus dem DAX kooperieren mit dem wertvollsten Börsenkonzern.

Das Kalkül hinter diesen und weiteren Partnerschaften scheint offensichtlich: Die eigenen Stärken einbringen und weitgehend gleichberechtigt gemeinsam Lösungen entwickeln, statt später in die spürbare Abhängigkeit von Big Tech zu geraten. Welche großen Börsenkonzerne aus Deutschland sich durch bestehende oder für mögliche Partnerschaften mit Techkonzernen positioniert haben und welche Chancen sich daraus für Anleger ergeben, lesen Sie in der Top-Story in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.

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Mit der JP Morgan Healthcare Conference ist die Branche ins neue Jahr gestartet. Nach einem schwierigen 2025 kehrt spürbar Optimismus zurück (S. 6)

Produktion auf Hochtouren
Zahlen und Prognosen des Auftragsfertigers TSMC signalisieren anhaltend hohe Nachfrage rund um KI. Der zuversichtliche Ausblick hebt auch Papiere von ASML in neue Höhen (S. 8)

„Potenziell ein Multi-Milliarden-Markt“
Mit einem möglichen Frieden in der Ukraine rücken die zivilen Chancen für Drohnen in den Blick. Doch noch dominieren Vorsicht und Sorge den Markt, sagt Martin Maslaton, Vorstandschef des Bundesverbands Zivile Drohnen. Dabei könnten die Luftfahrzeuge hierzulande für ein Milliardenwachstum sorgen (S. 10)

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Euro am Sonntag 04-26
Foto: Börsenmedien AG