Nachdem Warren Buffett zum Ende des Jahres 2025 als Chef von Berkshire Hathaway zurückgetreten ist, könnte das Unternehmen Berichten zufolge einen Milliarden-Verkauf planen, der eine Aktie auf Talfahrt schickt.

Am 31. Dezember 2025 hat Berkshire Hathaway Warren Buffett als Chef der Holding verabschiedet. Nun gibt es neue Nachrichten um das legendäre Unternehmen, denn scheinbar planen die Nachfolger des Orakels von Omaha einen Milliarden-Verkauf.

Plant Berkshire Hathaway einen Milliarden-Verkauf?

Denn aus einer Mitteilung an die US-Aufsichtsbehörden geht hervor, dass Berkshire Hathaway seine 27,5-prozentige Beteiligung am Basiskonsumgüterkonzern Kraft Heinz veräußern könnte.

Dies würde das Ende der mehr als 10 Jahre im Portfolio gehaltenen Position darstellen. Allzu glücklich war Buffett mit dieser Beteiligung zum Ende seiner Amtszeit ohnehin nicht. Nach einer jahrelang schlechten Performance der Papiere hatte er sich kritisch angesichts der Pläne des Managements, das Unternehmen aufspalten zu wollen, geäußert.

Ob es wirklich zu einem Verkauf der Aktien kommt, ist aber noch nicht bekannt. Die Börse hat allerdings bereits damit begonnen, dieses Szenario einzupreisen. Im vorbörslichen Handel in den USA gaben die Papiere von Kraft Heinz um vier Prozent nach.

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Analysten skeptisch für Kraft Heinz

Warren Buffetts Nachfolger stellen also das Portfolio der Holding neu auf und vermutlich wird es in den kommenden Monaten noch einige deutlichere Bewegungen geben.

Für die Aktien von Kraft Heinz ist der mögliche Berkshire-Verkauf derweil eine sehr schlechte Nachricht. Auch die Analysten sind nicht übermäßig optimistisch für den Wert und sehen zwar sechs Prozent Kurspotenzial vom aktuellen Niveau, raten aber lediglich zum Halten der Papiere.

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