Die Aktien von Rheinmetall sind am Mittwoch deutlich eingebrochen. Die Papiere verloren um zwölf Prozent kurz nach dem Handelsstart. Das steckt hinter dem Kurssturz und darum könnte es weiter nach unten gehen.

Die Aktien von Rheinmetall befinden sich am Mittwoch überraschend am DAX-Ende mit einem Minus von satten zwölf Prozent. Die Ursache für den massiven Kurseinbruch ist ein Spiegel-Bericht.

Rheinmetall-Aktie bricht darum drastisch ein

Laut dem Magazin plant Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, das Projekt zum Bau von Fregatten des Typs F126 nicht weiter fortzusetzen. Generalunternehmer sei der deutsche Schiffsbauer Naval Vessels Lürssen (NVL), der von Rheinmetall übernommen worden ist. Stattdessen habe sich Pistorius nun als Alternative für Fregatten des Typs Meko-200 von TKMS entschieden, so das Magazin.

Analyst David Perry von JPMorgan nannte diese Entwicklung "einen herben Rückschlag" für Rheinmetall. Die Düsseldorfer dürften nun die eigenen Vorgaben für den Auftragseingang im zweiten Quartal sowie im Gesamtjahr wohl nicht mehr erreichen. Der Experte bezifferte den Auftragswert auf rund 12 Milliarden Euro. Ob damit der Übernahme von Naval Vessels Lürssen durch Rheinmetall quasi die Geschäftsgrundlage entzogen werde, sei noch nicht zu entscheiden. Denn der Bund könne bei NVL ein anderes Kriegsschiff ordern oder das Unternehmen könne als Subunternehmer agieren.

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Darum könnte es mit den Aktien von Rheinmetall noch tiefer gehen

Für die Aktien von Rheinmetall sieht es also schlecht aus und die Papiere fallen erstmals seit 2025 unter die magische Marke von 1.000 Euro. Dennoch könnte es jetzt mit den Anteilsscheinen noch tiefer gehen, denn der Abwärtstrend wird nach einem erneut gescheiterten Test der Trendlinie fortgesetzt – Aktionären droht also weiteres Ungemach.

Damit erweist sich die Entscheidung der BÖRSE ONLINE-Experten, bei den Aktien von Rheinmetall bereits seit Längerem nicht zum Kauf zu raten, als goldrichtig. Wesentlich bessere Investmentideen finden Sie in der neuesten Ausgabe des Heftes.

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Rheinmetall (WKN: 703000)

Enthält Material von dpa-AFX

Häufig gestellte Fragen

Warum fallen die Aktien von Rheinmetall?

Die Aktien von Rheinmetall fallen am Mittwoch wegen einem Spiegel-Bericht. Laut dem Magazin plant Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, das Projekt zum Bau von Fregatten des Typs F126 nicht weiter fortzusetzen. Generalunternehmer sei der deutsche Schiffsbauer Naval Vessels Lürssen (NVL), der von Rheinmetall übernommen worden ist. Stattdessen habe sich Pistorius nun als Alternative für Fregatten des Typs Meko-200 von TKMS entschieden, so das Magazin.

Was bedeutet die Entscheidung des Verteidigungsministeriums für Rheinmetall?

Analyst David Perry von JPMorgan nannte diese Entwicklung "einen herben Rückschlag" für Rheinmetall. Die Düsseldorfer dürften nun die eigenen Vorgaben für den Auftragseingang im zweiten Quartal sowie im Gesamtjahr wohl nicht mehr erreichen. Der Experte bezifferte den Auftragswert auf rund 12 Milliarden Euro. 

Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien von Rheinmetall?

BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien von Rheinmetall nicht zum Kauf.

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