3 einfache Schritte helfen Ihnen, langfristig Vermögen für die Rente aufzubauen und sich um das Thema Altersvorsorge keine Sorgen mehr machen zu müssen.

Je länger der Abstand zur Rente ist, desto höher ist, die Wahrscheinlichkeit vielleicht überhaupt keine Gelder mehr zu bekommen. Denn: Deutschlands Rentensystem ist krank, marode und in seiner jetzigen Form nicht langfristig aufrechtzuerhalten.

Dementsprechend müssen Sie die Altersvorsorge in die eigene Hand nehmen, um später nicht bis 70 oder länger arbeiten zu müssen.

In 3 Schritten die Altersvorsorge in die eigene Hand nehmen

Allerdings fragen sich viele: “Wie geht das? Und was soll ich tun?” Die Antwort liegt dabei häufig (jede Situation ist individuell) in diesen drei Schritten, um die Altersvorsorge in Eigenregie zu meistern:

Schritt 1, um perfekt für die Rente vorzusorgen: Nicht über den eigenen Verhältnissen leben

Der erste und wichtigste Schritt, um für das Alter vorzusorgen und Vermögen aufzubauen, ist es, nicht über den eigenen Verhältnissen zu leben. Das bedeutet, Sie geben nicht alles oder mehr aus, als Sie monatlich einnehmen.

Sollten Sie das in der Vergangenheit getan haben, sollten Sie zunächst mit einem monatlichen Budget ihre Ausgaben limitieren und eventuelle Schulden abbezahlen.

Schritt 2, um perfekt für die Rente vorzusorgen: 15, besser 25 Prozent des Einkommens sparen

Sind die Schulden abbezahlt oder es gab nie welche, dann können Sie sich an den zweiten Schritt machen: Sparen.

Es ist zu empfehlen, mindestens 15, besser aber 25 Prozent des eigenen Einkommens monatlich zurückzulegen. Bei Gehaltserhöhungen sollte die Summe dann entsprechend ebenfalls angepasst werden

Schritt 3, um perfekt für die Rente vorzusorgen: Global gestreut und langfristig investieren

Doch das Geld auf dem Konto zu lassen, reicht leider nicht. Um der Inflation zu entgehen und langfristig Vermögen aufzubauen, ist es der beste Weg, über Jahrzehnte breit gestreut und global in Produktivkapital (Aktien) zu investieren.

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Häufig gestellte Fragen

Warum reicht die gesetzliche Rente allein nicht mehr aus?

Das deutsche Rentensystem steht vor einem strukturellen Problem: Durch den demografischen Wandel kommen immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentenempfänger. In seiner jetzigen Form ist das System langfristig nicht aufrechtzuerhalten, weshalb künftige Generationen mit deutlich geringeren oder späteren Rentenzahlungen rechnen müssen. Wer nicht privat vorsorgt, riskiert im Alter erhebliche finanzielle Einbußen.

Wie viel Prozent des Einkommens sollte man monatlich für die Altersvorsorge sparen?

Als Faustregel empfiehlt sich, mindestens 15 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens zurückzulegen – besser noch 25 Prozent. Wichtig ist dabei, die Sparrate bei Gehaltserhöhungen entsprechend anzupassen. Voraussetzung ist allerdings, dass zuvor eventuelle Schulden abgebaut wurden, da Schuldzinsen in der Regel höher ausfallen als mögliche Anlagerenditen.

Warum ist ein breit gestreuter ETF-Sparplan die beste Grundlage für die private Altersvorsorge?

Geld auf dem Konto zu belassen reicht nicht aus, da die Inflation die Kaufkraft langfristig aufzehrt. Ein global gestreuter ETF-Sparplan auf einen Weltindex ermöglicht es, an der Wertentwicklung tausender Unternehmen weltweit teilzuhaben und gleichzeitig das Risiko zu streuen. Über lange Anlagezeiträume von 20 Jahren oder mehr gleichen sich kurzfristige Kursschwankungen erfahrungsgemäß aus und der Zinseszinseffekt entfaltet seine volle Wirkung.