Der Kurs des Bitcoin ist zuletzt heftig eingebrochen und auch bei anderen Kryptowährungen sieht es nicht gut aus. Das sind die Hintergründe des Abverkaufs, und so kann es jetzt weitergehen.

Trotz einer Reihe von bullischen Prognosen in den vergangenen Monaten sind die Kurse im Krypto-Bereich zuletzt heftig unter Druck geraten. Am Wochenende fiel der Bitcoin unter die Marke von 80.000 US-Dollar und auch bei Ethereum & Co. sieht es nicht gut aus.

Das steckt hinter dem Krypto-Blutbad

Auslöser dieses Abverkaufs gibt es dabei zuhauf. Einerseits belastete die Kryptowährungen die Nominierung von Kevin Warsh als neuem Fed-Chef. Unter dem Trump-Favoriten könnten die lange erwarteten Maßnahmen einer lockeren Geldpolitik ausbleiben.

Andererseits kam es bereits im Vorfeld der Ankündigung zu deutlichen Liquidationen im Krypto-Bereich, speziell durch die Angst vor einem Shutdown und die Abflüsse aus den US-Spot-ETFs.

Verantwortlich für den Absturz dürfte auch zum Teil die Charttechnik sein. Nachdem die Unterstützung von 87.000 US-Dollar schon in der vergangenen Woche verloren wurde, drohte der Bitcoin, aus seiner Seitwärtsbewegung auszubrechen. Dies ist am Wochenende geschehen und dürfte den restlichen Krypto-Markt zum Teil nach unten gezogen haben.

Wie geht es mit Bitcoin und Kryptowährungen jetzt weiter?

Doch für Anleger stellt sich aktuell die Frage: Wie geht es jetzt mit den Kryptowährungen weiter?

Zumindest mit Blick auf den Chart von Bitcoin sieht es aktuell nicht allzu rosig aus. Es ist wahrscheinlich, dass die Kryptowährung die Tiefs aus dem April 2025 bei 72.000 US-Dollar erneut antesten wird. Im besten Fall bildet sich um dieses Niveau ein Boden. Fällt BTC allerdings unter diese Marke, könnten schnell Kurse unter 60.000 US-Dollar erreicht werden.

Die Experten sind derweil weiter optimistisch, was den Bitcoin angeht. Fundstrat Stratege Tom Lee und Star-Buchautor Robert Kiyosaki riefen zuletzt Kaufchancen bei der Kryptowährung aus. Auch ein aktueller Research-Bericht von Coinbase zeigt, dass institutionelle Anleger Bitcoin für unterbewertet halten. Mehr dazu in diesem Artikel: Buy the Dip: Institutionelle Anleger sehen Kaufchance bei Bitcoin

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.