Clever und Smart aufgepasst: Hier kassieren Zinsfüchse richtig lange starke Zinsen. Allerdings sollten sie schnell sein. Wie Sie sich jetzt mit Volkswagen nominell 11,0 Prozent für ganze drei Jahre sichern - und für wen sich die Offerte lohnt.
Mit einer neuen Aktienanleihe auf Volkswagen von HSBC können Anleger sich jetzt insgesamt drei Jahre in Folge 11,0 Prozent nominelle Zinsen sichern. Doch wie funktioniert diese Offerte und für den lohnt sich das?
Aktienanleihe auf die Volkswagen: So funktioniert es
Die Tagesgeld-Zinsen steigen wieder, soweit so gut. Doch wer richtig hohe Prozente kassieren will, sollte sich jetzt das neue Produkt von HSBC mit der Wertpapierkennnummer HM7AXB anschauen. Anleger, die bereit sind, ein gewisses Risiko einzugehen, fahren damit gleich drei Jahre lang attraktive Zinsen ein. Der Hintergrund: Mit einer Aktienanleihe setzt man auf den Kurs einer Aktie und erhält dafür garantierte Zinsen. Diese Zinsen würden nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall wegfallen, wenn der Emittent insolvent ginge. Doch hinter dieser Aktienanleihe steht die internationale Bank HSBC.
Mit einer Aktienanleihe erwerben Anleger nicht die Aktie selbst. Der Erfolg des Produktes ist aber an den Aktienkurs geknüpft. Ganz konkret sieht das in diesem Fall so aus: Steht die Volkswagen-Aktie am Bewertungstag, dem 21. Juni 2029, auf oder über dem Basispreis von 87,23 Euro, so erhalten Anleger neben den Zinsen in Höhe von nominell 11,0 Prozent pro Jahr auch den vollen Nennwert von 1000 Euro pro Anleihe zurück.
Allerdings müssen Anleger dies beachten: Notiert der Kurs der VW-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger also die angelaufenen Stückzinsen und Volkswagen-Aktien ins Depot. Hier sind es ganz konkret 11 Aktien, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,4639 mal Kurs am Bewertungstag.
Hier geht es direkt zum neuen Produkt von HSBC
Für wen sich die hohen Zinsen der Volkswagen ganz besonders lohnen
Wichtig: Die Volkswagen AG hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Autogiganten aus Wolfsburg gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert Volkswagen-Vorzugsaktie bezieht.
Für Interessenten ist es wichtig, auch Folgendes zu wissen: Wer auf die Aktienanleihe auf Basis der Volkswagen-Aktie setzt, kauft wie erwähnt nicht die Aktie und erhält dementsprechend auch keine Dividende. Dafür gibt es die garantierten Zinsen. Diese sorgen allerdings auch dafür, dass die Volkswagen-Aktie sogar etwas fallen darf, bevor es zu einem Verlust kommt - schließlich puffern die Zinsen eventuelle Verluste ab. Auf der anderen Seite sind auch die Maximalgewinne gedeckelt, im Gegensatz zu einem Aktieninvestment.
Aktienanleihen eignen sich also vor allem für Anleger, die nicht allzu große Risiken eingehen möchten, aber dennoch deutlich höhere Zinsen als mit etwa mit Tages- oder Festgeldern erzielen wollen.
Wer es hingegen ganz sicher mag, wählt besser Tages- oder Festgeld. Für einen Überblick und profunde Entscheidungsgrundlage schauen sich Sparer den BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und den BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich an.
Und noch eine essenzielle Info für Anleger
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..