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NEW YORK (dpa-AFX) - Das wahrscheinliche Ende des Bieterkampfs um Warner Brothers
Für die Aktien des Warner-Konkurrenten Paramount
Experten begrüßten den Ausstieg von Netflix. Jefferies-Analyst James Heaney traut dem Streamingriesen auch ohne den Zukauf bis 2030 jährliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen von mindestens 10 beziehungsweise 20 Prozent zu.
Sein Kollege Markus Leistner von der DZ Bank betonte zudem, dass eine Milliardenzahlung von Paramount Netflix den Rückzug versüße. Paramount hatte sich schon zuvor bereiterklärt, die Vertragsstrafe von 2,8 Milliarden Dollar zu übernehmen, die Warner in diesem Fall an Netflix zahlen muss. Leistner verwies zudem darauf, dass Netflix nun ein Programm zum Aktienrückkauf wiederaufnehmen will.
UBS-Analyst John Hodulik geht davon aus, dass sich die Anleger nun auf die starken Wachstumsaussichten und die im historischen Vergleich attraktive Bewertung von Netflix fokussieren werden. Aus seiner Sicht wird das Unternehmen "DER" Branchenführer im Bereich Streaming bleiben. Zudem sei Netflix gut positioniert, um die Monetarisierung auf der Plattform weiter zu verbessern.
Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta warnte die Unternehmen, dass es eine Wettbewerbsprüfung geben werde. Eine Übernahme von Warner durch Paramount sei noch keine ausgemachte Sache. Auch die Wettbewerbshüter in Washington werden das Geschäft angesichts seiner Dimension unter die Lupe nehmen./edh/gl/he
Quelle: dpa-Afx