NEW YORK (dpa-AFX) - Eine positiv aufgenommene Stellungnahme von Israels Regierung zur Verhandlungsbereitschaft mit dem Libanon hat die US-Aktienmärkte am Donnerstag aus der Minuszone befördert. Frische US-Konjunkturdaten hatten kaum Einfluss auf die Leitindizes.
Der Leitindex Dow Jones
Israel plant offiziellen Angaben zufolge, direkte Verhandlungen über friedliche Beziehungen mit dem verfeindeten Libanon aufzunehmen. Nach den wiederholten Bitten des Nachbarlandes habe der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch das Kabinett angewiesen, die Gespräche "so bald wie möglich" zu beginnen, hieß es in einer Mitteilung seines Büros. Israel hatte trotz der Feuerpause im Iran-Krieg am Mittwoch eigenen Angaben zufolge zahlreiche Hisbollah-Ziele im Libanon bombardiert.
Zuvor hatte der Umstand belastet, dass die Straße von Hormus derzeit faktisch weiter geschlossen ist. Nur wenige Schiffe haben seit der Ankündigung der Waffenruhe die für den Rohöl- und Flüssiggas-Transport global wichtige Meeresenge passiert. Zudem hatte der Iran gedroht, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe aufzukündigen. US-Präsident Donald Trump drohte seinerseits mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.
Die US-Wirtschaft wuchs im Schlussquartal 2025 um 0,5 Prozent und damit schwächer als erwartet. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der vergangenen Woche stärker als prognostiziert. Die privaten Einkommen fielen im Februar unerwartet, während die privaten Konsumausgaben im Januar geringer als geschätzt zulegten. Der Anstieg des Preisindex PCE verharrte im Februar wie erwartet bei 2,8 Prozent. Der PCE ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed und wird an den Finanzmärkten stark beachtet.
Die Aktien von CoreWeave
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Quelle: dpa-Afx