Die besten Online-Steuerprogramme – März 2026
Durchschnittlich erhalten Steuerzahler vom Finanzamt 1172 Euro zurück. Vor dem Geldsegen ist jedoch die Steuererklärung für 2025 zu erledigen. Eine moderne Steuersoftware führt komfortabel durch die Formulare und bietet mittlerweile auch künstliche Intelligenz als Hilfe. Das sind die Favoriten der Redaktion.
Testsieger: WISO Steuer 2026 – für komplizierte Steuerfälle und Standarderklärungen
- Marktführer für Steuersoftware
- KI-Assistent „SteuerGPT“ wurde nochmals verbessert
- Individuelle Tipps für die maximale Steuer-Erstattung
Smartsteuer 2026: Online-Lösung für jeden Steuerfall
- Belege können direkt zum Finanzamt gesendet werden
- Prüft die Steuererklärung und gibt wertvolle Tipps
- Selbstständige können Daten aus Lexoffice importieren
Lohnsteuer kompakt 2026: Solide All-in-One-Steuerlösung
- Pionier für Online-Steuererklärungen
- Import des digitalen Steuerbescheids möglich
- Automatische Prüfung auf Optimierungspotenzial
Rechtliche Hinweise: Dieser Vergleich stellt keine vollständige Marktübersicht dar (§ 18 Abs. 6 ZKG). Alle Angaben sind ohne Gewähr, Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Warum benötigt man eine Steuersoftware?
Die elektronische Abgabe der Steuererklärung ist längst Standard. Doch das amtliche Elster-Portal liefert kaum konkrete Spartipps, viele Steuerpflichtige schöpfen deshalb ihre Möglichkeiten nicht aus. Digitale Steuersoftware verspricht hier Abhilfe: Sie führt Schritt für Schritt durch die Steuererklärung, prüft Eingaben auf Plausibilität, gibt individuelle Hinweise zum Steuersparen und unterstützt beim Abgleich mit dem Steuerbescheid. Moderne Programme bieten zudem KI-gestützte Assistenten, die Daten automatisch übernehmen und Anwender komfortabel durch komplexe Sachverhalte lotsen.
Der Test.
Jeder Steuerfall liegt anders – die optimale Software für alle Anwender gibt es nicht. Der Test wurde daher in vier separate Kategorien unterteilt: Testguppen. „Premium“ (komplexe Sachverhalte mit Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit und Vermietung), „Standard“ (Berufstätige mit Kindern und Zusatzeinkünften), „Basis“ (Arbeitnehmer ohne weitere Einkünfte) und „Online“ (Steuererklärung direkt im Internet erstellen).
Testkriterien. Am stärksten wurde die Qualität der individuellen Steuertipps gewichtet (40 Prozent). Der Komfort beim Einpflegen der Daten schlägt mit 30 Prozent zu Buche. Die Qualität digitaler Handbücher oder KI-Tools, die sachliche Richtigkeit der Berechnung und elektronische Hilfestellungen beim Datenabgleich mit dem Steuerbescheid und für Einsprüche flossen mit je zehn Prozent in die Note ein.
Effizienz.
Virtuelle Steuerhelfer sollten User gut verständlich und passend zum jeweiligen Formularfeld unterstützen. Auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz über KI-Assistenten kann helfen, Anwender zeitsparend durch die Steuererklärung zu leiten. Eine klare und einfache Anleitung hat höchste Priorität: Zu viele Optionen können Nutzer verwirren.
„Usability“.
Die Nutzer so bequem durch die Steuererklärung zu leiten, dass sie den Formularmodus im Hintergrund gar nicht mehr bemerken – das ist die Idealvorstellung. Zudem sollten möglichst keine Daten mehr von Hand eingegeben, sondern nur noch auf dem Bildschirm per Klick oder Touch bestätigt werden müssen.
Der Test erschien zuerst im Magazin €uro Ausgabe 02/26 vom 17.01.2026.