PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während es in Prag und Warschau abwärts ging, schlossen die Handelsplätze in Budapest und Moskau klar im Plus.
Die deutlicheren Kursgewinne verzeichnete dabei der russische Aktienmarkt: Der Moskauer Leitindex RTS zog um 2,35 Prozent auf 1404,68 Punkte an.
Die Budapester Börse knüpfte ebenfalls an ihren starken Vortag an: Der ungarische Leitindex Bux ging 1,05 Prozent höher bei 41 103,01 Punkten aus dem Handel. Bereits am Mittwoch war er um gut zweieinhalb Prozent gestiegen.
Wie am Vortag gehörten die beiden Schwergewichte Mol
In Warschau gab der polnische Leitindex Wig 20 um 0,51 Prozent auf 1984,00 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig ging 0,71 Prozent tiefer mit 56 230,40 Zählern aus dem Handel.
Für Aufsehen sorgte der Kursrutsch der Aktien von CD Projekt. Sie brachen als schwächster Wert im Wig 20 um gut achteinhalb Prozent ein. Auslöser waren erste Kritiken für das neu erschienene Blockbuster-Spiel "Cyberpunk 2077" auf der Spieleplattform Steam. Diese seien unter den Erwartungen gelegen, heißt es in einer ersten Stellungnahme des Erste-Group-Analysten Emil Poplawski. Allerdings sei es "definitiv noch früh", um daraus vernünftige Rückschlüsse zu ziehen.
Noch etwas deutlicher als in Warschau ging es in Prag abwärts, wo der tschechische Leitindex PX
Unter den Einzelwerten setzen sich die Aktien von CEZ
Mit Philip Morris
Quelle: dpa-Afx