PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Dienstag letztlich an die Stabilisierung vom Vortag angeknüpft. Ein ähnlich wilder Ritt wie zu Wochenbeginn, als US-Präsident Donald Trump Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg geschürt und damit für eine rasante Trendwende gesorgt hatte, blieb den Anlegern diesmal erspart.
Nach einem freundlichen Start und zeitweisen Verlusten rettete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Am Montag hatte Trump ein Ultimatum an den Iran verschoben und als Grund "produktive" Gesprächen genannt. Allerdings dementierte der Iran Verhandlungen zur Beendigung des Krieges umgehend. Die Kämpfe halten an. Damit hat die Unsicherheit an den Märkten Bestand, wie auch die wieder steigenden Ölpreise nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn zeigten.
Zur Vorsicht mahnen zudem die jüngsten Konjunkturdaten, in denen sich die Auswirkungen des Iran-Krieges widerspiegelten. So belegte der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex, dass sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im März stärker als erwartet verschlechtert hat. Ähnlich sah es in Großbritannien aus. Bei der Umfrage unter Einkaufsmanagern konnte erstmals der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten mit dem starken Anstieg der Energiepreise voll berücksichtigt werden.
Im marktbreiten Index Stoxx Europe 600
Verluste verzeichneten in Europa ansonsten vor allem Banken-
SAP
Dagegen sprangen die Aktien des spanischen Kosmetikkonzerns Puig Brands
Quelle: dpa-Afx