FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Der deutsche Leitindex schloss 1,03 Prozent tiefer bei 15 832,17 Punkten, womit er einen Wochenverlust von 0,8 Prozent verbuchte. Die psychologisch wichtige Marke von 16 000 Punkten blieb erst einmal eine zu hohe Hürde für den Dax, der Ende Juli noch einen Rekord von 16 528 Punkten erreicht hatte. Mit dem heutigen Kursrückgang rutschte er zudem unter die 100-Tage-Linie als Indikator für den mittelfristigen Trend, behauptetet sich aber über seinem am Dienstag erreichten Vierwochentief. Der MDax
Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
In den USA haben die Erzeugerpreise im Juli etwas stärker als erwartet zugelegt. Bei der um die schwankungsfreudigen Energie- und Lebensmittelpreise bereinigten Kernrate, die Ökonomen als aussagekräftiger für die Inflationsentwicklung erachten, fiel der Anstieg stärker aus - und ebenfalls etwas höher als prognostiziert. Am Donnerstag waren die Verbraucherpreise für den vergangenen Monat veröffentlicht worden, welche einen schwächer als prognostizierten Anstieg und eine erwartungsgemäß gesunkene Kernrate belegten.
Inflationsdaten stehen im Fokus, weil sie für die Geldpolitik der US-Notenbank von großer Bedeutung sind. Die Fed hatte im Juli nach einer Pause die Zinsen erneut angehoben, das weitere Vorgehen aber offen gelassen. Die Anleger dürften daher das kommende Woche anstehende Protokoll zur letzten Sitzung besonders auf eindeutige Hinweise abklopfen, dass der Zinsgipfel erreicht sei, schreibt Analystin Claudia Windt von der Landesbank Helaba.
Unternehmensseitig sah die Agenda nach der jüngsten Zahlenflut am Freitag deutlich übersichtlicher aus. Die deutlichsten Bewegungen gab es im Nebenwerte-Index SDax
Die Aktien von Spitzenreiter Varta
Dagegen sackten Metro
Bechtle
Der Euro
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 2,56 Prozent am Vortag auf 2,58 Prozent. Der Rentenindex Rex
---- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
Quelle: dpa-Afx