NEW YORK (dpa-AFX) - Nach ihrem jüngsten Höhenflug in Rekordnähe haben die US-Aktienmärkte zum Start der neuen Börsenwoche einen moderaten Dämpfer erhalten. Grund dafür ist unter anderem der sich weiter zuspitzende Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und US-Notenbankchef Jerome Powell. Zudem schoss sich Trump auf die großen Kreditkartenanbieter ein und drohte ihnen wegen ihrer Zinspraktiken.
Der Leitindex Dow Jones Industrial
Powell zufolge stellte das US-Justizministerium der Fed am Freitag Vorladungen zu und drohte mit einer Anklage. Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf. "Damit ist eine weitere Eskalationsstufe der Bemühungen von US-Präsident Trump erreicht, die Fed nach seinen Wünschen umzugestalten", hieß es am Montag in einem Kommentar der DZ Bank. Trump fordert seit langem mit Nachdruck eine schnellere Senkung des Leitzinses.
Trump hinterließ am Montag aber auch bei anderen Aktien seine Spuren: Die Papiere der Kreditkartenanbieter Visa
Von der Angelegenheit in Mitleidenschaft gezogen wurden auch Papiere aus der Bankenbranche, in der die Anleger auch gespannt auf die in dieser Woche beginnende Berichtssaison warten. Titel der US-Bank JPMorgan
Positiv fielen dagegen die Aktien von Walmart
Die Alphabet-Titel stiegen am Montag kurzzeitig deutlich und knackten beim Börsenwert erstmals die Marke von 4 Billionen US-Dollar. Auslöser war ein Medienbericht, wonach Apple
Verluste von 1,3 Prozent verzeichneten die Anteilsscheine des Krankenversicherers Unitedhealth
Einen Kurssprung um gut 11 Prozent gab es beim Nebenwert Ani Pharmaceuticals
Quelle: dpa-Afx