LEUVEN (dpa-AFX) - Die Geschäfte mit Erfrischungsdrinks und alkoholischen Getränken abseits des klassischen Bieres haben AB Inbev im ersten Quartal trotz eines nur leichten Absatzwachstums angetrieben. Zudem tritt die Konzernspitze weiter auf die Kostenbremse. In diesem Umfeld steigerte der Anbieter von Bieren wie Beck's, Budweiser, Corona und Stella Artois bei einem Absatzwachstum von 0,8 Prozent den Umsatz aus eigener Kraft um fast 6 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden US-Dollar (13,1 Mrd Euro). Wachstumstreiber war dabei das Geschäft mit alkoholfreien Bieren und anderen Getränken. Aber auch mit den großen und wichtigen Biermarken lief das Geschäft unter anderem wegen des Trends zu teuren Produkten gut.

Wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte, legte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf dieser Basis um 5,3 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar zu. Damit schnitt AB Inbev besser ab als von Analysten im Mittel erwartet. Inklusive Währungsumrechnungseffekten legten Umsatz und operatives Ergebnis noch deutlicher zu.

Im laufenden Jahr will Konzernchef Michel Doukeris den operativen Gewinn weiterhin um vier bis acht Prozent steigen, was im Einklang mit dem mittelfristigen Ziel steht./mis/zb/stk

Quelle: dpa-Afx