Jeder, der Beteiligungen hält, muss in den USA 13F-Filings bei der Wertpapieraufsicht SEC einreichen. Das gilt auch für Nvidia – und der aktuelle Report bietet einige Überraschungen.

„Nvidia steigt bei Intel ein“ lautete die Schlagzeile am 18. September 2025. Damals kündigte Nvidia-Boss Jensen Huang an, Nvidia wolle Intel-Anteile im Volumen von fünf Milliarden Dollar übernehmen. Prompt stieg der Intel-Kurs. Das 13F-Filing, das Nvidia in dieser Woche einreichte, legt den Schluss nahe, dass Huang zum Zeitpunkt der Ankündigung schon investiert war. Denn zum 31.12.2025 war das Intel-Paket, das aus genau 214.776.632 Aktien besteht, schon 7,925 Milliarden Dollar wert. Ein Plus von 58 Prozent. Der Chipriese hat also von der eigenen Ankündigung profitiert.

Intel-Anteil fast zehn Milliarden Dollar wert

Nimmt man an, dass Nvidia die Intel-Aktien auch heute noch unverändert hält, wäre das Paket sogar fast zehn Milliarden Dollar wert – damit hätte Nvidia sein Investment bereits verdoppelt. Damit ist Intel die mit Abstand größte Beteiligung im Portfolio. Schon zum 31.12. hatte der angeschlagene Chiphersteller gut 60 Prozent des Beteiligungsportfolios ausgemacht.

Weitere spannende Beteiligungen

Auch über andere, hochspannende Beteiligungen gibt der 13F-Report Auskunft. So hat sich Nvidia auch an Synopsysbeteiligt. Zum 31. Dezember war dieses Paket 2,26 Milliarden Dollar wert. Neu im Portfolio ist auch – wie bereits von Nvidia angekündigt – eine Beteiligung an Nokia im Wert von knapp 1,1 Milliarden Dollar.

Abgestoßen hat Nvidia dagegen sämtliche Aktien von Applied Materials, was einen Erlös von 177 Millionen Dollar brachte. Auch aus Arm (155,8 Millionen Dollar), Recursion Pharmaceuticals und We Ride zog sich der KI-Platzhirsch zurück.

Diese Milliarden-Beteiligung hat sich im Wert halbiert

Stark gesunken ist der Wert der Beteiligung an Coreweave, der sich infolge des fallenden Aktienkurses um 48 Prozent fast halbierte. Den Buchverlust von 1,58 Milliarden Dollar kann Nvidia verschmerzen. Auch die Beteiligung am europäischen KI-Rechenzentrumsbetreiber Nebius war am 31.12. ein Viertel weniger wert als drei Monate zuvor, was allerdings nur 34 Millionen Dollar ausmachte.

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.