Die Aktien von BASF geraten am Mittwoch ebenso wie einige andere Chemiewerte deutlich unter Druck. Darum geht der Abverkauf in der Branche noch weiter und so sind die Aussichten.
Die Aktien von BASF hatten in den vergangenen Tagen als potenzieller Profiteur des Iran-Krieges deutlich zulegen können, doch am Mittwoch büßten die Anteilsscheine 2,7 Prozent ein und knüpften damit an ihre Vortagsverluste an.
Abverkauf bei BASF geht weiter
Chemiewerte waren in der Frühphase des Krieges zunächst stark belastet worden, zeigten sich aber dann angetrieben von der Annahme, dass europäische Anbieter von steigenden Preisen profitieren können. Vor diesem Hintergrund hatte der Branchenindex Stoxx Europe 600 Chemicals seit dem 23. März in der Spitze auch mehr als zehn Prozent gewonnen.
Laut dem UBS-Analysten Geoff Haire werden höhere Kosten in der Branche derzeit mit steigenden Chemikalien-Preisen ausgeglichen. Zu einer Zeit, als die Branchenrally an ihren Höhepunkt gelangte, warnte er aber schon am Montag davor, dass der Effekt von kurzer Dauer sein könnte, weil Preisanstiege perspektivisch auch zu geringeren Absatzmengen führen könnten. Dies sorgt nun für fallende Kurse.
Wie geht es mit der Aktie von BASF weiter?
Keine gute Ausgangslage also für die BASF-Aktie und auch charttechnisch ist die Situation angespannt. Denn die Papiere haben es nicht geschafft, über das Hoch aus dem Februar bei 52,70 Euro nachhaltig auszubrechen. Dies könnte dafür sorgen, dass die Aktie an Schwung verliert und die Aufwärtsbewegung letztlich scheitert.
Was jetzt aber aus Sicht der BÖRSE ONLINE-Experten für und auch gegen die Aktien von BASF spricht, erfahren Sie in der Ausgabe 13/26. Hier geht es zur digitalen Version.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Was sagt BÖRSE ONLINE zur Aktie von BASF?
BÖRSE ONLINE rät aktuell bei der Aktie von BASF zum Kauf.
Was ist das Kursziel für die Aktie von BASF?
Das Kursziel für die BASF-Aktie liegt laut Analystenkonsens bei 51,63 Euro.
Warum fällt die Aktie von BASF?
Die Aktie von BASF fällt am Mittwoch, nachdem sich die Stimmung für den deutschen Chemiesektor zunehmend eintrübt. Die Hoffnung auf höhere Preise macht nun der Angst wegen geringerer Absatzmengen Platz.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.