Die Aktien aus dem Bereich Software wie SAP und Co. sind zuletzt massiv wegen der Sorge rund um die KI-Konkurrenz gefallen. Doch ein Experte sieht jetzt eine klare Kaufchance und einen Boden bei den Papieren.

Zuletzt haben Software-Aktien massiv einstecken müssen und der DAX-Konzern SAP ist beispielsweise seit dem Jahresanfang um 18 Prozent gefallen. Doch laut dem bekannten Strategen Tom Lee von Fundstrat könnte jetzt ein Boden erreicht worden sein.

Boden bei SAP und Software-Aktien!

So verwies er in einem Post auf der Social-Media-Plattform X darauf, dass der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF im Februar die volumenstärksten Handelstage aller Zeiten verzeichnet hat. Dies ist laut dem Experten ein klares Anzeichen einer Kapitulation im Software-Sektor und ein Signal für die Ausbildung eines Bodens.

Andere Experten hatten sich hier zuletzt eher skeptisch geäußert. Das befürchtete Szenario für den Software-Sektor ist brisant: Unternehmen bauen Personal ab, um Kosten zu senken und Margen zu steigern. Die eingesparten Mittel investieren sie in KI-Lösungen, die wiederum weitere Rationalisierungen ermöglichen. Das führt zu noch mehr Jobabbau, sinkender Konsumnachfrage und letztlich schwächeren Umsätzen – gerade bei Unternehmen, die auf Unternehmenssoftware, Finanzdienstleistungen oder Plattformmodelle setzen.

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Wie geht es mit der SAP-Aktie weiter?

Dementsprechend erscheint es noch nicht eindeutig, ob SAP und Co. schon einen Boden erreicht haben, auch wenn Tom Lee hier scheinbar sehr optimistisch ist. Aktuell werden auch charttechnisch die Unterstützungen nach unten erneut getestet.

Infolge dessen sollten Anleger vorsichtig sein. Noch besteht keine Garantie, dass die Papiere nicht einen stärkeren Absturz erleben.

SAP (WKN: 716460)