Dax schließt deutlich unter 13.000-Punkte-Marke
· Börse Online Redaktion
Auch die anderen deutschen Indizes standen unter Druck. Der Nebenwerteindex MDax schloss 2,0 Prozent im Minus bei 26.046,31 Punkten. Für den Technologieindex TecDax ging es um 1,5 Prozent auf 2.599,72 Zähler nach unten. Der Kleinwerteindex SDax fiel um 1,3 Prozent auf 12.111,63 Punkte.
Auf die Stimmung am Aktienmarkt drückten die weiter erhöhten Anleiherenditen. Der Zins der Bundesanleihe stieg um fünf Basispunkte auf 0,76 Prozent, so hoch wie seit September 2015 nicht mehr. Aktien sind grundsätzlich bei steigenden Anleiherenditen weniger attraktiv.
Zu Handelsbeginn kam Druck von der Währungsseite, als der Euro zeitweise über der Marke von 1,25 US-Dollar stand. Gegen Nachmittag fiel der Euro fiel nach einem starken US-Arbeitsmarktbericht wieder auf 1,2427 Dollar. Damit notiert die Gemeinschaftswährung noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Ein hoher Euro-Kurs beeinträchtigt die Wettbewerbschancen heimischer Unternehmen auf dem Weltmarkt.
Zudem belasteten schwache Bilanzen. Im Fokus stand vor allem der Geschäftsbericht der Deutschen Bank. Das Geldhaus enttäuschte die Anleger mit den Zahlen. Das Papier rutschte um zeitweise sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Ende September.
Auch die Wallstreet konnte den Börsen hierzulande nicht helfen. Die US-Märkte starteten schwächer in den Handel. In New York belastete die Aussicht auf rasche Zinserhöhung. Ein hoher Kurs der Gemeinschaftswährung beeinträchtigt die Wettbewerbschancen heimischer Unternehmen auf dem Weltmarkt. Der Dow Jones fiel zu Handelsbeginn um rund ein Prozent auf 25.921,80 Punkte. Auf Wochensicht wird wohl ein Minus von 2,5 Prozent stehen. Der breit gefasste S&P 500 notierte mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 2.796,60 Zählern. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 0,95 Prozent auf 6.836,16 Punkte.
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