Der Morgen kompakt: Neun Dinge, die für Anleger heute Morgen wichtig sind
· Börse Online Redaktion
* CSU: Horst Seehofer will CSU-Kreisen zufolge als Parteichef und als Bundesinnenminister zurücktreten. Dazu habe sich der 69-Jährige in einer Sitzung der engeren CSU-Führung am Sonntagabend in München bereiterklärt, erfuhr Reuters aus Teilnehmerkreisen.
* ITALIEN: Wirtschaftsminister Giovanni Tria sucht laut Medienberichten im Haushaltsstreit mit der EU einen Ausweg. Er prüfe, ob ein automatischer Ausgabestopp in den Haushalt aufgenommen werden könne, der greife, wenn das Defizit über das vorher festgelegte Niveau steige, berichteten die Zeitungen "La Repubblica" und "Il Messaggero". Zugleich wolle Tria die Konjunkturprognose für 2019 senken.
* BREXIT: Premierministerin Theresa May gerät mit ihren Brexit-Plänen unter Druck. Euroskeptiker ihrer konservativen Partei warnten vor einer Vereinbarung mit der EU in der Irland-Frage, die eine Einheit Großbritanniens gefährde. Die Sunday Times" berichtete zudem, vier Brexit-kritische Minister würden einen Rückzug erwägen. Das Blatt schrieb unter Berufung auf britische Kreise auch, die EU habe Mays Plan für die Irland-Frage zurückgewiesen.
* VOLKSWAGEN will in den nächsten sieben Jahren weniger Geld in seine Fabriken stecken, die Produktivität aber steigern. "Unsere Investitionen in Fertigungsanlagen wollen wir bis 2025 um durchschnittlich 30 Prozent im Vergleich zu heute reduzieren", sagte VW-Vorstand und Porsche-Chef Oliver Blume der "Automobilwoche".
* VOLKSWAGEN: Die in der EU erwogene Verschärfung der Abgaswerte gefährdet der VW-Nutzfahrzeug-Tochter Traton zufolge tausende Arbeitsplätze in Deutschland. "Die vorgeschlagenen CO2-Grenzen sind völlig unrealistisch", sagte Traton-Chef Andreas Renschler der "BamS".
* DEUTSCHE POST-Chef Frank Appel erwartet trotz eines Stopps der Bundesnetzagentur eine baldige Erhöhung beim Briefporto. "Wir hatten dieses Jahr eine Gewinnwarnung. Dadurch haben sich einige unserer Zahlen geändert, die von der Bundesnetzagentur jetzt noch gründlich geprüft werden. Das ist jetzt eine Verzögerung, aber die Portoerhöhung wird hoffentlich noch im ersten Quartal kommen", sagte er der "Bild".
* VTG: Vorstandschef Heiko Fischer verkauft sein Aktienpaket überraschend doch an den Infrastrukturfonds von Morgan Stanley, der vor der Übernahme des Waggonvermieters steht. Fischer und der scheidende Finanzvorstand Kai Kleeberg hätten sich dazu entschieden, obwohl sie die Offerte über 53 Euro je Aktie weiterhin für zu niedrig hielten, teilte VTG mit.
* SGL CARBON spürt nach den Worten von Vorstandschef Jürgen Köhler die Schwäche in der Automobilbranche bisher nicht. Bis 2022 solle der Umsatz auf 1,3 Milliarden Euro steigen, bekräftigte er gegenüber "Euro am Sonntag".
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