Nach einer Phase der Unsicherheit haben Rüstungsaktien wieder den Vorwärtsgang eingelegt – allen voran das Papier von Rheinmetall. Der Hersteller des Leopard-2-Kampfpanzers lieferte am Donnerstag gleich ein ganzes Bündel an charttechnischen Kaufsignalen und setzt seinen Höhenflug am Freitag fort.
Die Rheinmetall-Aktie hat am Donnerstag sowohl den GD50 bei 1.701,50 Euro als auch die psychologisch wichtige 200-Tage-Linie bei 1.739 Euro mit Dynamik hinter sich gelassen. Da zusätzlich auch der Trendfolgestatistik-Indikator MACD ein frisches Kaufsignal generierte, stehen die Zeichen nun auf „Green Light“.
Mit diesem dreifachen Signal gewinnt das Papier massiv an Schwung. Aus charttechnischer Sicht rücken nun das Januar-Hoch bei 1.966 Euro sowie die Marke von 2.000 Euro in greifbare Nähe. Knapp darüber wartet bereits das im Oktober markierte Rekordhoch bei 2.008 Euro als finales Etappenziel.
Rekordaufträge befeuern die „Mond-Fantasie“
Unterstützt wird der technische Ausbruch durch eine hervorragende Nachrichtenlage. Am Freitagvormittag gab der Konzern einen weiteren Mega-Großauftrag für das neue Spähfahrzeug „Luchs 2“ der Bundeswehr bekannt. Der Auftragswert für Türme, Maschinenkanonen und Simulationstechnik bewegt sich im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management bereits mit einem Rekord-Auftragsvolumen von insgesamt 80 Milliarden Euro. Angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen und der notwendigen Modernisierung europäischer Armeen bleibt die fundamentale Lage für den Düsseldorfer Konzern äußerst aussichtsreich.
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