Die aktuelle Situation an den Börsen ist angespannt und viele Anleger fragen sich, wie es jetzt weitergehen soll. Eine aktuelle Studie der Investmentbank Goldman Sachs zeigt eindeutig, wie sich Anleger jetzt aufstellen sollten.

Die Lage an den Märkten ist aktuell sehr angespannt und viele Anleger fragen sich, wie sie in dieser Situation reagieren sollen. Eine neue Studie der Investmentbank Goldman Sachs hat dabei einen klaren Ausblick mit Handlungsanweisungen geliefert.

Das sollten Anleger in der aktuellen Marktphase unbedingt tun

So argumentierte Tony Pasquariello von Goldman Sachs in dem veröffentlichten Paper, dass die Stimmung im institutionellen Bereich ins Negative gerutscht wäre, was ein Anzeichen für eine mögliche Erholung an den Märkten sei. Zudem bestünde die Chance auf ein Reversal durch den Fakt, dass Trendfolger zuletzt massiv Aktien verkauft hätten und bei einem erneuten Anstieg wieder Investitionsbedarf bestehen dürfte.

Dennoch betonte der Stratege, dass es zumindest auf mittelfristige Sicht wenig Gründe für einen nachhaltigen Anstieg geben würde. Der hohe Ölpreis und die geopolitische Unsicherheit dürften laut dem Experten weiter auf den Märkten lasten.

Angesichts dieser Situation rät Pasquariello Investoren eher noch, an der Seitenlinie zu bleiben und Pulver für Nachkäufe trocken zu halten, sollte sich die Lage endgültig stabilisieren. Zudem rät der Experte Anlegern explizit, das eigene Portfolio zu simplifizieren, um Überschneidungsrisiken zu vermeiden.

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Statistik ebenfalls negativ

Keine allzu gute Aussicht für den weiteren Verlauf an den Märkten also, denn abseits von einer kurzfristigen Erholung könnte der Druck an den Börsen noch bestehen bleiben.

Übrigens spricht nicht nur die Studie von Goldman für weiteren Druck auf den Märkten, auch die Statistik zeigt ein eher negatives Bild. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel: Statistik eindeutig: Darum wird der Abverkauf an der Börse noch viel schlimmer

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Häufig gestellte Fragen

Welche Faktoren könnten laut Goldman Sachs kurzfristig zu einer Markterholung führen?

Tony Pasquariello von Goldman Sachs sieht Chancen für ein kurzfristiges Reversal, da die Stimmung unter institutionellen Anlegern mittlerweile so negativ ist, dass sie als Kontraindikator fungieren könnte. Zudem haben Trendfolger zuletzt massiv Positionen abgebaut, was bei einem ersten Kursanstieg zu technischem Nachkaufbedarf führen und eine Erholung beschleunigen könnte.

Warum bleibt Goldman Sachs trotz möglicher Erholungschancen mittelfristig skeptisch?

Die Investmentbank betont, dass die fundamentalen Belastungsfaktoren weiterhin überwiegen. Insbesondere der anhaltend hohe Ölpreis und die geopolitischen Unsicherheiten lasten schwer auf den globalen Märkten. Laut Pasquariello gibt es derzeit wenig Gründe für einen nachhaltigen, langfristigen Aufwärtstrend, solange diese makroökonomischen Risiken nicht entschärft sind.

Welche konkreten Strategien empfiehlt Goldman Sachs Anlegern in der aktuellen Phase?

Der Goldman-Stratege rät Investoren dazu, vorerst an der Seitenlinie zu bleiben und Liquidität („trockenes Pulver“) für spätere Nachkäufe bereitzuhalten. Ein zentraler Rat ist zudem die Vereinfachung des Portfolios: Anleger sollten ihre Positionen simplifizieren, um Klumpenrisiken und ungewollte Überschneidungen zu vermeiden und so die Widerstandsfähigkeit ihres Depots in volatilen Zeiten zu erhöhen.

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