An der Börse gibt es aktuell ständig Crash-Signale in der Form des Hindenburg Omens. Das spricht jetzt für fallende Kurse an den Märkten, und darum müssen Anleger dennoch nicht in Panik geraten.

An der Börse gibt es aktuell ständig neue Crash-Signale. Sehr prominent zeigt sich dabei das Hindenburg Omen, benannt nach dem Unglück des Luftschiffs Hindenburg im Jahr 1937.

Crash-Signal zum 6. Mal binnen kurzer Zeit

Laut einer aktuellen Untersuchung von Subu Trade wurde dieses Signal zum sechsten Mal binnen kurzer Zeit ausgelöst, was laut den Analysten Erinnerungen an den Februar 2020 wachruft.

Dabei ist das Hindenburg Omen ein technischer Indikator, der die Fragilität des Aktienmarktes beschreibt. Er schlägt dann an, wenn eine signifikante Anzahl von Aktien neue Tiefs und andere neue Hochs erreicht. Dies ist meist ein Signal für eine Blase oder eine Krise unter der Oberfläche.

Hindenburg Omen
Subu Trade
Hindenburg Omen

Keine Panik trotz Hindenburg Omen für die Börse?

Dennoch müssen sich Anleger trotz des Hindenburg Omens an der Börse nicht verrückt machen. Der Indikator schlug in den vergangenen zehn Jahren aufgrund der wachsenden Dominanz von Tech-Werten immer wieder an, ohne dass tatsächlich ein Crash erfolgte.

Auch andere Indikatoren lagen zuletzt daneben. So signalisiert der sogenannte Buffett-Indikator bereits seit mehreren Jahren eine Überbewertung des Marktes.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hindenburg Omen?

Das Hindenburg-Omen ist ein technischer Indikator, der auf interne Schwächen im Aktienmarkt hinweisen soll. Es tritt auf, wenn eine signifikante Anzahl von Aktien an der New Yorker Börse gleichzeitig neue 52-Wochen-Hochs und neue 52-Wochen-Tiefs verzeichnet – eine Divergenz, die als Zeichen einer fragmentierten Marktbreite gilt.

Kommt es zu einem Crash an der Börse?

Rücksetzer gibt es an der Börse immer wieder. Die Experten von BÖRSE ONLINE sehen aber aktuell keine Anzeichen eines nachhaltigen Abverkaufs.

Warum heißt es Hindenburg Omen?

Der Indikator ist nach dem Unglück des Luftschiffs Hindenburg im Jahr 1937 benannt, um die Gefahr eines plötzlichen Markteinbruchs zu verdeutlichen.