Das IPO des Luftfahrtunternehmens SpaceX steht in den Startlöchern. Doch nun will die amerikanische Senatorin Elizabeth Warren im letzten Moment dazwischenfunken. Was das jetzt für Anleger bedeutet.

Am Freitag soll SpaceX offiziell seinen ersten Handelstag haben. Mit Spannung wird dieser größte Börsengang aller Zeiten (bei einem angepeilten Marktwert von insgesamt 1,75 Billionen Dollar sollen 75 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden) erwartet. Doch es gibt noch einen Störfaktor: die demokratische US-Senatorin Elizabeth Warren.

US-Senatorin will Börsengang von SpaceX verhindern

Diese hat sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg an die SEC gewandt und auf eine Verlegung des IPOs gedrängt. In einem zwölfseitigen-Brief warnt sie unter anderem vor intransparenten Governance-Strukturen bei SpaceX, die Elon Musk als Großaktionär und CEO zu viel Macht im Unternehmen einräumen würden. Diese könne er beispielsweise auch dazu benutzen, um im Falle eines Mergers mit Tesla die Kontrolle über den Autobauer wiederzuerlangen - und dadurch zusätzlich einen Mega-Bonus auf Kosten der Aktionäre einzuheimsen.

Auch die Bewertung von SpaceX stuft die US-Senatorin als komplett überhöht ein. Sie fordert die SEC deshalb zu einer erneuten Prüfung des anstehenden IPOs auf.

Warren warnt wörtlich: "Das Endergebnis könnte katastrophal sein: ein Szenario, in dem die Anlagekonten von Rentnern und Familien Einbußen erleiden, sollte die Bewertung von SpaceX einbrechen – ohne nennenswerte rechtliche Handhabe gegen etwaiges unternehmerisches Fehlverhalten –, während der reichste Mann der Welt dank fehlender Aufsicht noch wohlhabender wird."

IPO dürfte stattfinden

Senatorin Warrin schießt also heftig gegen den Börsengang und will die SEC zu einer erneuten Prüfung bewegen - was einer Verscheinbung des IPOs gleichkäme. Dass dieses Vorhaben Erfolg hat, ist allerdings sehr unwahrscheinlich. Dafür gibt es mehrere Gründe:

1. Warren hat im US-Senat nicht den größten politischen Rückenwind – selbst innerhalb der Demokraten ist die linke Politikerin sehr umstritten.

2. Warren hat bereits mehrfach versucht, gegen den KI-Sektor vorzugehen, zuletzt mit öffentlichen Angriffen auf den Nvidia-CEO Jensen Huang; allerdings ohne Erfolg.

3. Dass die SEC, deren Chef Paul Atkins von Donald Trump ins Amt berufen wurde, in dieser Konstellation auf den Zuruf einer demokratischen Politikerin reagiert, ist eher unwahrscheinlich.

Fazit: Das SpaceX-IPO dürfte wie geplant stattfinden. Wenn Sie wissen möchten, was jetzt zu tun ist, dann empfiehlt sich unbedingt ein Blick in den exklusiven Report "SpaceX: Die Jahrhundertchance"

Hier den Report lesen

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Häufig gestellte Fragen

Wann geht SpaceX an die Börse?

Die SpaceX-Aktie wird am Freitag, den 12. Juni, erstmals an der Technologiebörse Nasdaq gehandelt.

Warum will Senatorin Warren eine Verschiebung des SpaceX-IPOs?

Sie warnt vor intransparenten Governance-Strukturen bei SpaceX, die Elon Musk zu viel Macht im Unternehmen einräumen würden. Diese könnte er etwa benutzen, um im Falle eines Mergers mit Tesla die Kontrolle über den Autobauer wiederzuerlangen. Auch die Bewertung von SpaceX stufte die US-Senatorin als komplett überhöht ein und forderte die SEC zu einer erneuten Prüfung des anstehenden IPOs auf.

Was kostet eine SpaceX-Aktie?

Elon Musk ließ einen Emissionspreis von 135 US-Dollar in den Prospekt schreiben. Für europäische Privatanleger gilt eine Zeichnungsspanne zwischen 135 US-Dollar und 162 US-Dollar pro SpaceX-Aktie.