Die Apple-Aktie ist schwach in das Jahr 2026 gestartet. Die Quartalszahlen, die die Kalifornier am Donnerstagabend nach Börsenschluss vorlegen, könnten für eine Trendwende sorgen - wenn Apple die Erwartungen schlägt - doch die sind immens hoch.
Viele Technologieaktien haben derzeit einen schweren Stand. Vor allem Softwareaktien kamen am Donnerstag heftig unter die Räder, weil die Sorge um sich greift, dass neue KI-Geschäftsmodelle etablierte Anbieter vom Markt fegen könnten.
Auch der iPhone-Konzern Apple gilt bislang als Nachzügler bei der Entwicklung von Anwendungen zur Künstlichen Intelligenz. Mittlerweile ist Apple eine Partnerschaft mit Alphabet eingegangen, um dessen KI-Chatbot Gemini auf iPhones nutzen zu können. Gibt Apple damit womöglich ein wichtiges, uniques Feature aus der Hand, das in Zukunft im Kampf um die Kunden mitentscheiden könnte?
Nein, sagen Marktanalysten, die die weltweiten iPhone-Verkäufe im vierten Kalenderquartal ausgewertet haben. Es ist zugleich das erste Quartal des (abweichenden) Apple-Geschäftsjahrs. Den Marktzahlen zufolge verkauft sich das aktuelle iPhone17 besser als jedes andere Apple-Modell zuvor. Dass der Aktienkurs seit Jahresbeginn trotzdem um fünf Prozent gefallen ist, liegt daran, dass die Börse nicht einschätzen kann, ob Apple seine Marge halten konnte.
Hinzu kommt die Frage: Was kommt als nächstes? Das Unternehmen ist unter Tim Cook so profitabel und durchoptimiert worden, das es schwerfällt, immer neue Produkte zu entwickeln, die überhaupt genauso hohe Margen einspielen können wie ein iPhone.
Das sind die Erwartungen an die Apple-Ergebnisse im 1. Quartal:
Die Schätzungen in absoluten Zahlen
erwarteter Umsatz im Q1: 131,1 Milliarden US-Dollar
erwarteter Gewinn je Aktie im Q1: 2,66 US-Dollar
Wichtig zu wissen: Das erste Quartal im Apple-Geschäftsjahr (per 31.12.) ist immer das stärkste. Zum Vergleich: Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres (30.9.2025) setze Apple 102,5 Milliarden Dollar um und erwirtschaftete einen Gewinn von 1,85 Dollar je Aktie.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.