Zalando-Aktie dank starker Zahlen auf Rekordhoch - Kräftiger Umsatz- und Ergebnisanstieg
· Börse Online Redaktion
An der Börse sorgten die Zahlen für Applaus: Die Aktien stiegen im SDax zeitweise um mehr als 13 Prozent auf ein Rekordhoch von 27,65 Euro. Die Papiere des größten Investors, Kinnevik aus Schweden, kletterten um 2,7 Prozent. Zalando hatte erst im Oktober sein Marktdebüt gefeiert.
Das deutliche Umsatzwachstum und eine stärkere Kostendisziplin sorgten dafür, dass sich das 2008 gegründete Unternehmen auch zu Jahresbeginn in den schwarzen Zahlen halten konnte. Dies war Ende 2014 erstmals geglückt. Laut Zalando wird der Betriebsgewinn (Ebit) im ersten Quartal wohl zwischen 25 und 39 Millionen Euro liegen nach einem Verlust von 23 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies entspreche einer bereinigten Ebit-Marge von vier bis sechs Prozent im ersten Quartal. Auf Jahressicht rechnet der Konzern früheren Angaben zufolge damit, in etwa das Vorjahresniveau von 3,7 Prozent zu erreichen.
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VORSTANDSMITGLIED RITTER: VIELVERSPRECHENDER MÄRZ
Offenbar liefen die Geschäfte vor allem im März rund, wenn traditionell der Verkauf der Frühjahrs- und Sommerkollektionen startet. "Insbesondere die Entwicklung im März zeigt, dass wir eine starke Wachstumsdynamik haben", sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter bei Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen. Am 12. Mai steht der Zwischenbericht der Berliner an.
Zalando - bekanntgeworden als Schuh-Onlinehändler mit dem Werbeslogan "Schrei vor Glück" - ist auf Wachstumskurs. Dafür soll die Zahl der Mitarbeiter noch um etwa 2000 auf dann 10.000 erhöht werden. Beim Umsatz peilt Zalando in diesem Jahr ein Plus von 20 bis 25 Prozent an. 2014 hatte Zalando die Erlöse um mehr als ein Viertel auf 2,2 Milliarden Euro nach oben geschraubt.
In Europa konkurriert Zalando mit Asos aus Großbritannien, aber eben auch mit Amazon. Zudem bauen die Großen der Modebranche wie die Inditex-Tochter Zara oder H&M ihre Onlineshops aus. Zalando hat nach eigenen Angaben rund 1500 Marken im Angebot und beliefert mehr als 14 Millionen Kunden in 15 Ländern.
Reuters
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