Equinor ASA | 675213
Equinor hatte lange von den hohen Öl- und vor allem Gaspreisen profitiert. Beim größten westeuropäischen Erdgasproduzenten klingelte die Kasse, da über die Straße von Hormus wichtige Förderstaaten wie Saudi-Arabien, Iran oder Katar exportieren. Dies dürfte demnächst wieder möglich sein, weshalb die Gaspreise für Erdgas in Europa zuletzt auf 42 Euro pro MWh gesunken sind. Zum Vergleich: Im März kostete Erdgas in Europa noch mehr als 60 Euro. Dementsprechend dürften die Q2-Gewinne bei Equinor sehr hoch ausfallen. Für das Gesamtjahr wird laut den Analystenprognosen von Bloomberg mit einem Überschuss von 13,2 Milliarden Dollar beziehungsweise 5,25 Dollar je Aktie gerechnet. 2027 dürfte es dann heißen: back to normal. Der Nettogewinn soll demnach auf 10,3 Milliarden Dollar oder 4,25 Dollar pro Anteilschein sinken.
Fazit
Mit einem 2027er-KGV von 8 bleibt die Dividendenperle günstig. Wegen des etwas angeschlagenen Charts drängt sich aber kein Kauf auf.