Explodierende Energiepreise sorgen für Turbulenzen, sogar die Ölreserven müssen nun angezapft werden. Das bietet aber auch Chancen.

Der anhaltende Iran-Krieg, der starke Ölpreisanstieg und zunehmende Inflations- und Zinssorgen sorgen für weitere Kurseinbrüche an den Weltbörsen. Kürzlich war der Preis für Rohöl der Sorte Brent sogar bis an die Marke von 120 Dollar herangekommen. Seitdem hat er zwar etwas korrigiert, aber Experten gehen davon aus, dass sich der Preis erst einmal auf einem hohen Niveau einpendeln wird.

Vor allem der Ausfall von Öltransporten in der Meerenge von Hormus schafft Unsicherheit und hohe Volatilität an den Märkten. „Je länger der Krieg dauert, desto katastrophaler sind die Folgen für den weltweiten Ölmarkt“, warnt der Chef des weltgrößten Ölkonzerns Saudi Aramco, Amin Nasser. Weil der Ölpreis bisher nicht zu drücken ist, werden nun die Reserven angezapft. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat mitgeteilt, eine Rekordmenge an Ölreserven auf den Weltmarkt pumpen zu wollen. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer, zu denen auch die USA und Deutschland zählen, 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben. Aber auch diese Mitteilung hat den Ölpreis kaum abbremsen können. Mit dem teuren Öl nehmen die Risiken für die Wirtschaft und für die Börse zu. Da stellt sich Anlegern die Frage, wie Sie jetzt investieren sollen. 

Und siehe da: Das aktuelle Szenario bietet echte Gewinnchancen. In der Top-Story der aktuellen Ausgabe ordnet €uro am Sonntag die derzeitige Lage historisch ein und zeigt, dass es gerade jetzt vielversprechende Aktien und ETFs gibt.

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Foto: Börsenmedien AG