Die Stimmung unter Top-Volkswirten kippt: Konjunktur, Inflation und Energiepreise sorgen für neue Unsicherheit. Dazu kommt eine brisante Frage: Wie reagiert die EZB – und wie stabil ist die OPEC nach dem Emirate-Austritt noch?

Die Sorgen um die deutsche Wirtschaft nehmen wieder zu: Führende Ökonomen bewerten die Lage spürbar skeptischer als noch zuletzt – und auch der Blick auf die kommenden zwölf Monate fällt deutlich verhaltener aus. Ein zentraler Treiber dieser neuen Unsicherheit ist der anhaltende Iran-Krieg, der Energiepreise und Inflation nach oben drückt.

Damit wächst zugleich der Druck auf die Europäische Zentralbank. Doch genau hier sind die Experten gespalten: Sollte die EZB schon im Juni die Zinsen anheben – oder wäre das ein riskanter Fehler zur falschen Zeit? „Die EZB sollte erst reagieren, wenn aus dem Ölpreisschock ein breiter Inflationsprozess wird“, warnt Ökonom Tim Krieger. Andere mahnen dagegen, die Notenbank dürfe „nicht erneut zu spät auf steigenden Inflationsdruck reagieren“.

Auch beim zweiten Schwerpunkt der aktuellen Umfrage zeigt sich ein spannendes Bild: Trotz des Austritts der Vereinigten Arabischen Emirate rechnen viele Experten nicht mit dem Ende der OPEC – wohl aber mit einer Schwächung des Kartells und neuen Risiken für die Rohstoffmärkte.

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