Der Goldpreis ist zuletzt enorm gefallen und steht nun davor, ein massives charttechnisches Verkaufssignal zu generieren. Darum müssen Investoren aber trotzdem nicht in Panik verfallen, und das gibt es zur weiteren Entwicklung des Edelmetalls zu wissen.

Der Goldpreis hat in dieser Woche die Marke von 4.000 US-Dollar verloren und strebt immer weiter gen Süden. Dies führt dazu, dass sich im Chart nun ein Todeskreuz auszubilden droht.

Gold kurz vor massivem Verkaufssignal

Dieses charttechnische Verkaufssignal zeigt sich dann, wenn die 50-Tage-Linie von oben kommend die 200-Tage-Linie schneidet. Konkret spricht dies für ein deutliches Abwärtsmomentum.

Aktuell befindet sich die 50-Tage-Linie bei 4.485 US-Dollar und die 200-Tage-Linie bei 4.452 US-Dollar. Nur noch wenig Abstand trennen die beiden Trendindikatoren also voneinander und es könnte jederzeit zu einem Durchbruch kommen (Chartbetrachtung: 1 Jahr, Tageskerzenchart).

Keine Panik bei Gold?

Doch trotz dieses negativen Signals müssen Investoren nicht in Panik verfallen. Ein Todeskreuz ist nur ein nachlaufender Indikator und Spiegel der bisherigen Kursperformance. Rein statistisch gesehen kommt es nur in 44 Prozent aller Fälle nach der Ausbildung zu weiter fallenden Kursen.

Dennoch gibt es bei Gold definitiv Argumente, die für eine weitere Abwärtsbewegung sprechen, wie die wachsende Stärke des US-Dollars und die Aussicht auf Zinserhöhungen in den USA.

Beispielsweise hat aus diesen Gründen die Deutsche Bank ihren Ausblick für den Goldpreis reduziert (mehr dazu hier).

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Todeskreuz?

Dieses charttechnische Verkaufssignal zeigt sich dann, wenn die 50-Tage-Linie von oben kommend die 200-Tage-Linie schneidet. Konkret spricht dies für ein deutliches Abwärtsmomentum.

Bildet sich bei Gold ein Todeskreuz?

Aktuell befindet sich die 50-Tage-Linie des Goldpreises bei 4.485 US-Dollar und die 200-Tage-Linie bei 4.452 US-Dollar. Nur noch wenig Abstand trennt die beiden Trendindikatoren also voneinander und es könnte jederzeit zu einem Durchbruch kommen.

Ist ein Todeskreuz ein Grund zur Panik?

Ein Todeskreuz ist nur ein nachlaufender Indikator und Spiegel der bisherigen Kursperformance. Rein statistisch gesehen kommt es nur in 44 Prozent aller Fälle nach der Ausbildung zu weiter fallenden Kursen.