Zunehmend misstrauisches Verhältnis zu Zentralbanken treiben Anleger vermehrt in alternative Wertspeicher. Professor Thomas Mayer erklärt, warum sowohl Gold als auch Bitcoin an Bedeutung gewinnen.

Gold: Sicherheit in unsicheren Zeiten

„Gold ist ja das alte Geld, das alternative Geld“, erklärt Professor Thomas Mayer. Der aktuelle Höhenflug des Goldpreises sei vor allem darauf zurückzuführen, dass Menschen dem bestehenden Geldsystem nicht mehr vertrauen. „Die Zentralbanken machen gezielt die Währung kaputt“, kritisiert Mayer scharf. Die anhaltende Inflation und der Kaufkraftverlust sorgen dafür, dass Anleger nach stabileren Alternativen suchen.

Auch geopolitische Entwicklungen spielen eine Rolle: „China, Indien, Brasilien – sie wollen sich unabhängig machen vom Dollar“, so Mayer. Die USA hätten den Dollar als geopolitische Waffe genutzt, was viele Staaten dazu bringe, sich verstärkt Gold zuzuwenden. „Insofern finde ich Gold weiterhin sehr optimistisch“, sagt er.

Bitcoin: Das „Gold der Tech-Affinen“

Während Gold seit Jahrtausenden als Wertspeicher dient, gewinnt Bitcoin als digitale Alternative zunehmend an Bedeutung. „Das ist sozusagen das Gold für die Tech-Affinen“, erklärt Mayer. Besonders der begrenzte Vorrat von maximal 21 Millionen Bitcoins mache die Kryptowährung attraktiv: „Während die offiziellen Geldinstitutionen den Leuten sagen: ‚Ich will das Geld ruinieren‘, sagen die Bitcoin-Leute: ‚Ich möchte die Kaufkraft dieses Gelds erhalten.‘“

Auch wenn Mayer die politischen Überlegungen hinter einer möglichen Bitcoin-Integration in Staatsreserven nicht vollständig nachvollziehen kann, bleibt seine Einschätzung klar: „Vom Nutzer her, vom Anleger her, ist es schon logisch, Geld zu haben, das nicht systematisch von der Behörde kaputt gemacht wird.“ In einer Zeit, in der Vertrauen in Fiat-Währungen schwindet, könnte Bitcoin als digitale Alternative eine immer wichtigere Rolle spielen.

Warum Professor Thomas Mayer den massivsten Bruch seit Jahrzehnten in Deutschland und Europa sieht und wie Anleger sich dagegen wappnen, das erfahren Sie jetzt hier.

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.

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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.