Der Kurs des Bitcoin notiert noch immer deutlich unter seinen Allzeithochs. Doch bald könnte sich die Kryptowährung wieder erholen. Historische Muster zeigen, wann dies der Fall sein soll.

Nachdem der Bitcoin zeitweise mehr als 50 Prozent von seinen Allzeithochs gefallen ist, fragen sich viele Anleger, wann es wieder nach oben geht. Zwar gab es bereits erste Erholungsversuche, doch diese sind mehrheitlich im Sand verlaufen.

Tatsächlich zeigen historische Muster relativ klar, wann es bei der Mutter aller Kryptowährungen wieder nach oben gehen kann.

Wann erholt sich Bitcoin von seinem Absturz?

So dauerte in den vergangenen Zyklen die Zeit zwischen dem letzten und einem neuen Allzeithoch bei einem vom Krypto-Winter geplagten Bitcoin zwischen 20 und 37 Monaten. Auf Basis des letzten Hochs im Oktober 2026 könnten neue Rekorde also zwischen Juli 2027 und November 2028 erreicht werden.

Vieles spricht dabei für eine Bullenphase 2027, denn im vergangenen Zyklus war die Dürreperiode für den Bitcoin eher kürzer (28 Monate). Dementsprechend darf zumindest auf Basis der Historie mit einer schnelleren Erholung gerechnet werden.

Auch nicht unbeachtet lassen sollten Anleger den Fakt, dass sich der Krypto-Markt durch den Eintritt institutioneller Investoren grundlegend gewandelt hat. Durch die ETF-Käufe und ein weniger momentumgetriebenes Anlegerpublikum besteht die Hoffnung auf eine schnellere Erholung.

Übrigens: Die besten Anbieter für den Krypto-Kauf finden Sie im BÖRSE ONLINE Krypto-Plattformen Vergleich

Hat Bitcoin sein Tief schon erreicht?

Doch noch fast wichtiger als die Frage, wann es wieder nach oben geht, ist, wann Bitcoin eigentlich seinen Boden erreicht. Mit Blick auf die Historie dürfte Anleger die Antwort nicht allzu sehr erfreuen.

So erreichte der Bitcoin historisch zwischen 12 und 14 Monaten nach seinem letzten Hoch das Tief. Sollte dies auch dieses Mal der Fall sein, so könnte sich erst im vierten Quartal 2026 eine Einstiegschance für Anleger ergeben. Zuvor ist zumindest auf Basis der Statistik mit weiteren Kursverlusten zu rechnen.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Wann ist laut historischen Zyklen mit einem neuen Allzeithoch bei Bitcoin zu rechnen?

Historische Muster zeigen, dass die Zeitspanne zwischen einem alten und einem neuen Rekordhoch üblicherweise zwischen 20 und 37 Monaten liegt. Ausgehend vom letzten Hoch im Oktober 2026 prognostiziert die Statistik neue Höchststände im Zeitraum zwischen Juli 2027 und November 2028, wobei der verkürzte Zyklus der letzten Jahre eher auf eine Bullenphase im Jahr 2027 hindeutet.

Wann erreicht Bitcoin nach einem Absturz statistisch gesehen seinen Boden?

Ein Blick auf vergangene Marktzyklen offenbart, dass Bitcoin sein zyklisches Tief meist 12 bis 14 Monate nach dem vorangegangenen Allzeithoch ausbildet. Sollte sich dieses Muster wiederholen, wäre erst im vierten Quartal 2026 mit einer soliden Bodenbildung und somit einer idealen Einstiegschance für Anleger zu rechnen, während bis dahin statistisch weitere Verluste drohen.

Welchen Einfluss haben institutionelle Investoren auf die Erholungsdauer von Bitcoin?

Der Kryptomarkt hat sich durch den Markteintritt institutioneller Anleger und die Zulassung von Bitcoin-ETFs grundlegend gewandelt. Da dieses neue Anlegerpublikum weniger momentumgetrieben agiert als Privatanleger, besteht die berechtigte Hoffnung, dass die aktuelle Erholungsphase schneller als in vorangegangenen Zyklen verlaufen könnte, da kontinuierliche Kapitalzuflüsse die Volatilität dämpfen.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.