Heiße Tage, cool kaufen – verdoppeln Sie Ihren Einsatz bis Jahresende 

Das Jahr 2026 ist erst bei der Hälfte angekommen, dennoch ist die Liste der Aufreger und historischen Ereignisse lang. Krieg im Nahen Osten, spektakuläre Kursbewegungen bei Chipaktien, das größte IPO aller Zeiten – als aktiver Börsianer kam man sich vor wie mit Tempo 200 auf der Überholspur. Der S&P 500 verbuchte im Frühling die beste 9-Wochen-Performance seit 1945: Mit 19,3 Prozent ging es für den Index nach oben, die nach dem Krieg erlittenen Verluste egalisierte der Index in nur zwei Wochen. Ryan Detrick von Carson Investment hat analysiert: Nach derart langen Gewinnserien blieben die Bullen gewöhnlich am Drücker. Im Schnitt stand der S&P 500 sechs Monate nach Ende der Serie 5,6 Prozent höher, nach zwölf Monaten waren es 9,8 Prozent. 

Völlig verrückt war im ersten Halbjahr die Performance so mancher Aktie. Sandisk explodierte seit Jahresbeginn um 860 Prozent, Micron kletterte um 325 Prozent und Intel um 290 Prozent. Der KI-Boom hat dazu geführt, dass der Bedarf an Speicherchips gigantisch ist. Und er hat dazu geführt, dass viele Anleger für Softwareunternehmen keine Zukunft mehr sehen, da die Aufgaben nun von der KI übernommen werden, befürchten sie. SAP crashte im ersten Halbjahr um 35 Prozent – es war der größte Verlust in diesem Zeitraum seit dem Börsengang 1988. 

Börse der Extreme mit jeder Menge Adrenalinausstößen für die Anleger auch im zweiten Halbjahr? Kann sehr gut sein. Donald Trump wird trotz seiner mittlerweile 80 Jahre nicht im Traum daran denken, leiser zu sein. Mit den Börsengängen von OpenAI und Anthropic stehen die nächsten Mega-IPOs an, die erneut den kompletten Fokus auf die KI-Revolution richten. Zudem wird sich zeigen, ob sich die Inflation abschwächt, nachdem der Ölpreis bereits deutlich gefallen ist. Das nimmt den Druck vom neuen Fed-Chef Kevin Warsh, den die Börse mit Argusaugen beobachten wird. 

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Carson
„Durchschnittliche Jahre (+8 bis +10 Prozent) sind seltener, als man glaubt“, sagt Carson-Analyst Ryan Detrick. Gut so, denn dann könnten die Bullen nach +10,5 Prozent im ersten Halbjahr schon einpacken.

Fest steht: Auch im zweiten Halbjahr wird es am Aktienmarkt wieder einige Chancen geben. der aktionär hat ein Screening durchgeführt und Titel herausgefiltert, die in den vergangenen Jahren von Juli bis Dezember besonders gut performt haben – und bei denen auch aktuell die Chancen klar die Risiken überwiegen. Mit dem passenden Derivat sind so bis zu 120 Prozent bis zum Jahresende drin.