Es sind heiße Zeiten für Auto-Aktien. Dabei können Sparer und Anleger gerade jetzt 24 Monate lang sportliche Zinsen mit BMW verdienen. Wie das funktioniert und für wen sich das Angebot besonders lohnt.
Denn mit der Aktienanleihe auf BMW mit der WKN HM3P42 von HSBC können Anleger jetzt für 24 Monate hohe Zinsen in Höhe von nominell 10,0 Prozent pro Jahr einfahren. Und das garantiert. Damit können Sparer Tagesgeld lässig schlagen – und Anleger die Dividende. Doch für wen lohnt sich das wirklich?
10,0 Prozent Zinsen pro Jahr mit BMW verdienen
Bei einer Aktienanleihe kaufen Anleger nicht direkt eine Aktie, sondern nehmen nur auf bestimmte Weise an ihrer Wertentwicklung teil. In diesem Falle bedeutet es: Anleger, die in die Aktienanleihe auf BMW investieren, partizipieren am Aktienkurs des Premium-Autobauers. Zwar gibt es keine Dividende, doch dafür erhalten Sparer und Anleger garantierte Zinsen von 10,0 Prozent Zinsen pro Jahr - und das für ganze 24 Monate. Die Zinsen würden nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall nicht gezahlt, wenn der Emittent, die internationale Großbank HSBC, insolvent ginge.
Allerdings müssen Anleger dies beachten: Damit sie neben den Zinsen auch das gesamte investierte Kapital zurückerhalten, muss die BMW-Aktie am Bewertungstag, dem 17. März 2028, auf oder über dem Basispreis von 75,00 Euro notieren. Liegt die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger also die angelaufenen Stückzinsen und BMW-Aktien ins Depot, hier konkret 13 Stück, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,3333 mal Kurs am Bewertungstag.
Hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe von HSBC
Doch lohnt sich ein solches Produkt und wie schneidet es im Vergleich zum Tagesgeld ab?
Perfekt für einen Seitwärtstrend von BMW
Wichtig: BMW hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Auto-Konzern gezahlt. Der Emittent HSBC hat ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der BMW-Aktie bezieht.
Doch für wen lohnt sich das Produkt? Wer von einem stark steigenden BMW-Kurs ausgeht, sollte besser die Aktie kaufen, denn die Rendite der Aktienanleihe ist nach oben gedeckelt. Wer eher mit einem Seitwärtstrend rechnet, für den dürfte die Aktienanleihe jedoch gut passen. Die aktuelle Situation: BMW hat soeben recht solide Jahreszahlen gemeldet, Umsatz und Gewinn sanken im Vergleich zu anderen Premiumautobauern nur leicht, die operative Marge liegt mit 5,3 Prozent noch im Zielkorridor. Der Absatz in China ist zuletzt gesunken, auch die Einfuhrzölle in den USA bremsen das Ergebnis. Bei Elektroautos schlagen sich die Bayern wacker. Ein Kurseinbruch scheint eher unwahrscheinlich, die Aktie ist charttechnisch unterhalb von 80 Euro recht gut unterstützt.
Mit dem Produkt erhalten Anleger zudem sichere Zinsen in Höhe von nominell 10,0 Prozent pro Jahr für 24 Monate. Die Zinsen dienen zugleich als Puffer gegen Verluste der Aktienanleihe. Natürlich ist das Risiko bei einer Aktienanleihe deutlich höher als beim Tagesgeld. Denn beim Tagesgeld kann man kein Geld verlieren - hier ist das möglich. Allerdings offeriert die Aktienanleihe deutlich höhere Zinsen als das Tagesgeld und bietet zudem Kurschancen nach oben. Das wäre mit Tagesgeld niemals machbar.
Wer sich lieber attraktive Tagesgeld-Zinsen oder auch Festgeld-Zinsen sichern möchte, der schaut im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich vorbei.
Was Anleger noch wissen müssen
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.