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FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit Entsetzen haben Investoren am Donnerstag auf die Quartalsbilanz von SAP
Die Nordbadener konnten gegen Ende des vergangenen Jahres nicht so viele Verträge im Wachstumsfeld mit Cloudsoftware abschließen wie erhofft. Auch in diesem Jahr wird die Steigerungsrate des Vertragsbestands auf Sicht der kommenden zwölf Monate im Vergleich mit dem Vorjahr zurückgehen. Um die Anleger bei Laune zu halten, steckt SAP über zwei Jahre bis zu zehn Milliarden Euro in Aktienrückkäufe. Das verfing an der Börse aber nicht.
"Ein seltenes Schauspiel", konstatierten denn auch die Börsenexperten von Index-Radar mit Blick auf den Kurseinbruch. Ein Lichtblick sei immerhin der deutlich gestiegene Auftragseingang. Zudem sollte sich im kommenden Jahr der Anstieg des Gesamtumsatzes beschleunigen. Generell sei die Lage bei Software-Aktien "angespannt", bei einigen großen Anbietern spiegele der Kursverfall mittlerweile eine "übertriebene Skepsis" wider.
Tatsächlich haben die Aktie von Software-Unternehmen derzeit einen schweren Stand. Investoren haben sich in den vergangenen Monaten vielfach von ihnen abgewandt. Sie fürchten Konkurrenz und ein schwierigeres Umfeld im Zuge des rasanten Wachstums von KI-Anwendungen. Der Aktienkurs von SAP hat vom Rekordhoch vor knapp einem Jahr bis dato rund 40 Prozent verloren.
Ähnlich weit ist die Aktie des US-Kontrahenten Salesforce
SAP büßten am Donnerstag rund 34 Milliarden Euro ihres Börsenwerts ein. Mit mehr als 200 Milliarden Marktkapitalisierung ist die Aktie aber nach wie vor unangefochtenes Schwergewicht im Dax. Dieser gab denn auch entsprechend nach. Auch den europäischen
Quelle: dpa-Afx