FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem kleinen Rücksetzer zur Wochenmitte stehen die Signale für den Dax
Am Dienstag hatte der Dax in einer siebentägigen Rekordjagd erstmals in seiner Geschichte den Sprung über die Schwelle von 25.500 Punkten geschafft. Am Mittwoch dann gab er moderat nach.
Entsprechend stehen an diesem Handelstag der Empire-State- und der Philadelphia-Fed-Index sowie die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten im Fokus. "Präsident Trump hat zuletzt erneut deutliche Zinssenkungen gefordert, obwohl das inflationäre Umfeld als auch die konjunkturelle Entwicklung für einen eher vorsichtigen Ansatz sprechen", schrieben die Experten der Landesbank Helaba.
Daher dürften die am Nachmittag anstehenden Daten Aufmerksamkeit bekommen, da sie erste und wichtige Hinweise auf die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe zu Beginn des neuen Jahres lieferten. "Nachdem die Stimmungsindizes zuletzt eher enttäuscht haben, wird nun mit Verbesserungen gerechnet."
Angesichts der im Dezember gesunkenen Arbeitslosenquote und den sich auf einem sehr niedrigen Niveau befindenden Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe spreche auch von dem Hintergrund der gestiegenen Einzelhandelsumsätze "nichts für eine weitere Zinssenkung bereits in diesem Monat", schrieben sie. Dabei verwiesen die Helaba-Analysten Ralf Umlauf und Ulrich Wortberg darauf, dass der Markt aktuell bis Ende des Jahres 2026 von zwei kleinen Senkungen ausgehe, diese aber bereits vollständig in die Kurse eingepreist seien.
Bevor zudem in den USA die Berichtssaison weitergeht, dürften hierzulande Unternehmen aus der Halbleiterbranche einen Blick wert sein. Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC)
Die Stimmung für die Vorzugsaktie von Henkel
Im Blick könnten auch PNE
Quelle: dpa-Afx